inHR Award 2019

Potenzielle Trampiloten auf dem "heissen Stuhl" und Scrum im HR

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Zum zweiten Mal haben Deloitte Schweiz, SAP Schweiz, "NZZ" und die Universität St. Gallen den inHR Award verliehen. Zu den Siegerprojekten gehören ein "heisser Stuhl" für potenzielle Trampiloten, eine 100'000-Mitarbeiter-Organisation, die ihre Unternehmenskultur ukrempelte und eine HR-Abteilung, die komplett auf Scrum setzt.

(Source: Yggy77 / Pixabay.com)
(Source: Yggy77 / Pixabay.com)

VBZ, Roche und SwissRe haben einen inHR Award erhalten. Die Auszeichnung, die von Deloitte Schweiz, SAP Schweiz, "NZZ" und der Universität St. Gallen vergeben wird, zeichnet innovative Projekte aus dem Personalmanagement aus. Der Award wurde zum zweiten Mal in den Kategorien Talentvielfalt & Inklusion, Neue Arbeit und HR (R)Evolution verliehen. Mit folgenden Projekten überzeugten die drei Gewinner die Jury:

Die VBZ jagt neue Trampiloten

In der Kategorie Talentvielfalt & Inklusion kürte die Jury die VBZ mit ihrem Projekt Job Box zum Sieger. Bei VBZ Job Box handle es sich um einen Pop-up-Store, in dem Trampiloten Einblicke in ihren Berufsalltag boten. Bewerber für eine Stelle als Trampilot konnten laut Jury auf dem "heissen Bewerberstuhl", der sich ebenfalls in einem Tram befand, direkt ein Jobinterview führen. "Die Jury würdigte den Ansatz der VBZ als authentische und innovative Lösung, um Talentpools zu erschliessen", wie es in der Mitteilung heisst.

Roche überzeugt durch Agilität

Das Projekt des Pharma-Konzerns Roche zielte darauf ab, der gesamten Organisation eine neue Denk- und Arbeitsweise zu vermitteln. Das Unternehmen habe es mit einem agilen Ansatz geschafft, die Mitarbeiter neugierig auf Veränderungen zu machen und auch Veränderungen bei sich selbst vorzunehmen. Die Transformation zu einer agilen Arbeitsweise habe zu einer Vereinfachung der Prozesse, einem stärkeren Engagement der Mitarbeiter, besseren Geschäftsergebnissen und letztlich zu einer besseren Leistung für die Patienten geführt. Darum ging der Award in der Kategorie Neue Arbeit an Roche.

SwissRe krempelt das komplette HR um

Der inHR Award in der Kategorie HR (R)Evolution ging an SwissRe. Mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern und einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen, habe SwissRe "die Umstellung des Vorgehensmodells im HR-Bereich auf Scrum" in Angriff genommen. Laut Mitteilung lobte die Jury den Einsatz von Scrum in der HR-Digitalisierung als "anschauliche Anwendung von agilen Methoden". Die enge Zusammenarbeit zwischen Business, HR-Strategen und HR-IT-Experten habe einen klaren Mehrwert sowohl für den HR-Bereich als auch für die Endbenutzer geschaffen.

Über den Award

Der inHR Award wird gemeinsam von Deloitte Schweiz, SAP Schweiz, "NZZ" und der Universität St. Gallen vergeben. Die Jury beurteilt die eingereichten Projekte nach den vier Kriterien Innovationsgrad, Nutzen für die Organisation und Relevanz für weitere Kreise, konkrete Umsetzung und damit einhergehende Begleitmassnahmen sowie Beschreibung und Darstellung des eingereichten Projekts.

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