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Six partnert mit Ensec für Managed Security Services

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Der Zürcher Sicherheitsanbieter Ensec bietet neu Managed Security Services der Börsenbetreiberin Six an.

(Source: Florian Olivo / Unsplash.com)
(Source: Florian Olivo / Unsplash.com)

Six hat eine Partnerschaft mit Ensec vereinbart. Der Zürcher IT-Security-Dienstleister bietet nun Managed Services auf Basis des Security Operation Centers (SOC) von Six an. "Der durch Six betriebene Service erfüllt die hohen Anforderungen der Finanzindustrie, wie zum Beispiel die Sicherstellung der Datenhaltung in der Schweiz, und diesen Service können wir nun auch für Kunden anderer Branchen verfügbar machen", lässt sich Ensec-CEO Mike Schuler in einer Mitteilung des Unternehmens zitieren.

Ensec verzichte bewusst auf den Aufbau eines eigenen SOC, heisst es weiter. Stattdessen will das Unternehmen das eigene Angebot an Managed Services ergänzen.

Managed Security Services für Banken

Die Six eröffnete ihr SOC Anfang 2018. Anfangs richtete sich das Angebot insbesondere an kleinere und mittelgrosse Banken. Bis vor einem halben Jahr zählte Six erst sieben Kunden, die einzelne Module des Angebots in Anspruch nahmen. Trotzdem rechnet sich das Unternehmen gute Chancen aus: Zum einen sind die potenziellen Kunden auch die Aktionäre von Six. Zum anderen will Six von Skaleneffekten profitieren – als Infrastrukturbetreiberin spiele es keine Rolle, ob man den Schutz für eine oder für 20 Banken übernehme, sagte Six-Sprecher Jürg Schneider anlässlich der Präsentation des "Cyber Security Report 2019" im November in Zürich.

Ensec besteht seit März 2017. Mike Schuler gründete das Unternehmen zusammen mit sieben Kollegen. Alle waren zuvor für NTT Security tätig. Im Interview spricht er über seinen Weggang, seine Neugründung sowie seine Pläne und erklärt, warum Digitalisierung und Globalisierung die derzeit grössten Bedrohungen für Unternehmen sind.

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