So beunruhigend entwickelt sich die IT während Corona
Eine Umfrage unter europäischen und US-amerikanischen Entscheidungsträgern zeigt, dass viele Unternehmen während der Coronapandemie IT-Mitarbeiter beurlauben oder gar entlassen. Derweil lässt die Security zu wünschen übrig, und 45 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem Datenverlust.
Mehr als ein Drittel der Unternehmen in Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und den USA hat während der Coronapandemie IT-Mitarbeiter beurlaubt oder sogar entlassen. Dies zeigt eine Umfrage des Private-Equity-Unternehmens Leonne International, wie "The Register" schreibt.
Konkret gaben 37 Prozent der 1116 befragten Entscheidungsträger an, seit dem Ausbruch der Pandemie IT-Personal entlassen zu haben. Fast die Hälfte (47 Prozent) hat ihre IT-Budgets eingefrohren. Der Grund für die Schritte ist jeweils derselbe: Die Unternehmen befürchten einen Rückgang der Einnahmen aufgrund der Pandemie und greifen darum zu Sparmassnahmen. Das Bundesamt für Statistik vermeldet für April 2020 einen Anstieg der arbeitslosen Informatiker um einen Drittel.
Gleichzeitig stellen viele Befragte ihren Unternehmen ein schlechtes Zeugnis bezüglich IT-Sicherheit aus. 41 Prozent geben an, dass die Systeme, mit denen Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten, die Vorgaben der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht erfüllen. 44 Prozent seien sich bewusst, dass ihre Mitarbeiter veraltete Versionen der Videokonferenzlösung Zoom nutzen. Die Software wurde unlängst wegen mehrerer Sicherheitsmängel kritisiert.
Fast jedes zweite Unternehmen erwartet Datenverluste
Fast die Hälfte (47 Prozent) der Unternehmen hat den Mitarbeitern erlaubt, die Laptops und Tablets fürs Homeoffice selbst zu kaufen und damit auf die Firmenserver zuzugreifen. Viele der Geräte dürften wohl nicht adäquat gesichert oder konfiguriert sein, kommentiert "The Register". Viele Befragte teilen diese Befürchtungen. 45 Prozent von ihnen erwarten einen Datenabfluss, weil die Geräte aus dem Homeoffice nicht genügend gesichert seien.
"Star Wars" mit winzigem Budget
Xebia ordnet Regionen neu und verliert DACH-Chef
Apple erhöht Preise von Macbooks und iPads
SwissICT und Swico aktualisieren ICT-Modellverträge
Eine neue Art von Pixel
Augmented HR: Technologie trifft Organisation
Digisanté, E-GD und die Realität der Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen
So digitalisiert Syngenta die Landwirtschaft mit künstlicher Intelligenz
Update: OpenAI präsentiert ersten Inferenz-Chip für KI-Modelle