Zürcher Firma zieht mit Cruzr und Pepper in den Kampf gegen Corona
Die Zürcher Firma Arabesque bietet Roboter für die Virenbekämpfung in der Öffentlichkeit an. Ein Modell misst die Körpertemparatur von Besuchern, ein anderes gibt Tipps gegen Ansteckungen und beherrsche dazu noch Small-Talk.
Arabesque hat die beiden Roboter Cruzr und Pepper für den Einsatz in der Öffentlichkeit ausgerüstet. Sie liessen sich damit in Läden, Spitälern, Hotels, Flughäfen, Theatern, Altersheimen und Bürogebäuden zur Virenbekämpfung einsetzen, schreibt das Zürcher Unternehmen in einer Mitteilung.
Cruzr beobachtet nach Angaben von Arabesque Kunden, Mitarbeiter und Besucher zu ihrem Schutz den ganzen Tag. Der Roboter schlage etwa Alarm, wenn er eine Person mit erhöhter Körpertemperatur ermittle. Er könne zudem Personen erkennen, die in einem stark frequentierten Innenbereich keine Gesichtsmaske tragen. Cruzr erinnere die Person dann mittels Lautsprecher daran, die Maske aufzusetzen und schicke eine Benachrichtigung an das zuständige Personal.

Pepper soll Aufklärungsarbeit leisten. (Source: Arabesque)
Pepper zeige Hygienemassnahmen auf freundliche und interaktive Weise an, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies werde durch Sprache und Bilder ausgedrückt - die richtige Art und Weise des Händewaschens, des Niesens, des Abstandhaltens und des Tragens einer Maske. Auch Small-Talk beherrsche der Roboter, frage die Menschen nebenbei auch "Wie geht es dir?", sage "Schönen guten Morgen, schön dich zu sehen" und gebe Komplimente wie "Du machst das gut".
Um den grösstmöglichen Effekt zu erzielen, liessen sich die Roboter beim Eingang, beim Restaurant, bei den Toiletten, vor der Kasse oder vor dem Schalter einsetzen.
Wie Roboter in Pandemien helfen können, erörterte vor kurzem Bradley Belson, Professor für Robotik und Intelligente Systeme an der ETH Zürich. Lesen Sie hier mehr dazu.
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