SPONSORED-POST Resilienz

Analytisch krisenfest

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von Dr. Andreas Becks, Senior Manager Customer Advisory, Artificial Intelligence, SAS DACH

Das Corona-Jahr 2020 zeigt nach Monaten der Krise überdeutlich, welche Rolle Resilienz für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens spielt – und warum die digitale Transformation dabei zum Schlüsselfaktor wird.  Jetzt wird sichtbar, in welchen Bereichen Digitalisierung schon erfolgreich umgesetzt wurde und wo es noch Defizite gibt. 

Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit, und sie fängt mit Selbsterkenntnis an: Ein Unternehmen muss sich der eigenen Stärken (dazu gehören Assets und Prozesse, die die Business-Kontinuität sicherstellen) und ebenso seiner Schwächen (ermittelt anhand von Risikobewertungen und Szenarioanalysen) bewusst sein. Ein zweiter entscheidender Faktor ist die Agilität: Sie versetzt ein Unternehmen erst in die Lage, auf Unvorhergesehenes flexibel reagieren zu können.

Auf die Digitalisierung übersetzt bedeutet das konkret: Erst wenn moderne Technologien wie Advanced Analytics und Machine Learning ins Spiel kommen, schaffen Unternehmen echte, „moderne“ Resilienz. Diese Erkenntnis macht die Krise zum Katalysator für digitale Transformation und für Veränderungen, von denen Unternehmen generell profitieren können – in Form von besserer Effizienz, Anpassungsfähigkeit und neuen Geschäftsmodellen.

Transformation schafft Kulturwandel

Diese Transformation zieht sich durch das gesamte Unternehmen. Das Marketing zum Beispiel muss seinen Go-to-Market-Ansatz komplett überdenken und mehr auf Online-Kampagnen setzen, solange Präsenzveranstaltungen „on hold“ sind. Wenn sämtliche Touchpoints mit Kunden digital sind, werden Daten, Analytics und Customer Intelligence noch wichtiger. Marketers sollten neue (virtuelle) Wege der Kundeninteraktion nutzen, Kundenvorlieben genau verstehen, neue Strategien entwickeln – und nicht zuletzt die Wirksamkeit ihrer Kampagnen ständig überprüfen. 

Agile Lieferketten sind heute Pflicht. Nur so wird zum Beispiel die „Zweckentfremdung“ von Produktionsstraßen, wie es der Luxusgüterkonzern LVMH mit der Umstellung von Parfüm auf Handdesinfektionsmittel vorgemacht hat, wirtschaftlich darstellbar. Flexible Produktionsstätten brauchen zwingend Analytics. Aber die Nutzung von Daten muss schon früher anfangen: Eine bessere Integration von Demand Forecasting und Demand Planning mit POS-Daten sowie die Nutzung von Machine Learning können Verbrauchertrends vorhersagen und die Produktion optimal darauf einstellen.

Betrug und Cybercrime sind Risiken, die in der Krise sprunghaft steigen. Nicht selten mussten digitale Technologien in kürzester Zeit für eine große Anzahl von Mitarbeitern und Geschäftsbereichen bereitgestellt werden – Sicherheitsvorkehrungen blieben dabei unter Umständen auf der Strecke. Branchen wie Handel, öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen haben aber jetzt die Gelegenheit, dieser Art von Betrügern mit leistungsstarker Analytics auf die Schliche zu kommen.
Analytics unterstützt auf den verschiedensten Ebenen die Resilienz von Unternehmen. Dabei kann es aber nicht nur um innovative Softwarewerkzeuge und erweiterte Funktionalitäten gehen. Entscheidend ist ein Kulturwandel, der direkt von analytischen Prozessen getrieben wird. 


Chancen für die Zukunft

Das „Global Business Barometer“ (GBB) des Wirtschaftsmagazins The Economist zeigt, dass Unternehmen im deutschsprachigen Raum die Aussichten in ihren Branchen weiterhin eher pessimistisch beurteilen. Immerhin ist auf globaler Ebene ein leichter Aufwärtstrend im Meinungsklima zu beobachten. Und der GBB gibt Hinweise, was die entscheidenden Faktoren für Resilienz (und damit eine schnelle Erholung) sein werden. Unter den Top 3: höhere digitale Agilität, bessere Customer Experience und innovative Angebote (Produkte und Services). Für alle drei ist ein analytisches Fundament ausschlaggebend. Kombiniert mit den richtigen Strategien können Unternehmen damit nicht nur überleben, sondern sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen.

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