Bisher optional

Google macht Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Standard

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von Maximilian Schenner und cwa

Bislang war Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Login in Google-Konten optional. In Zukunft soll diese Sicherheits-Barriere standardmässig aktiviert werden. Dann ist das Login nur mehr mittels zusätzlicher Bestätigung, etwa auf dem Smartphone, möglich.

(Source: FreePhotos / pixabay.com)
(Source: FreePhotos / pixabay.com)

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), also die Anmeldebestätigung in zwei Schritten, ist ein beliebtes Tool zum Schutz von Online-Identitäten. Auch Google setzt diese Sicherheitshürde seit einigen Jahren ein. Aktuell ist diese Art der Autorisierung jedoch optional und muss von der nutzenden Person explizit aktiviert werden. Nur eine geringe zweistellige Prozentahl der Nutzenden soll derzeit davon Gebrauch machen - In Zukunft will Google die 2FA jedoch standardmässig aktivieren, wie auf "Googlewatchblog" zu lesen ist - bei allen Nutzenden, welche die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Welche Voraussetzungen das sind, und ab wann 2FA automatisch aktiviert wird, teilte Google noch nicht mit. Der Konzern selbst sieht sich indes aktuell mit mehreren Datenschutz-Klagen konfrontiert.

Zwei-Faktoren-Authentifizierung erfordert überlicherweise einen Identitätsnachweis mittels zweier unabhängiger Komponenten und dient dazu, die Schwachstellen eines Passworts auszugleichen. Im Falle von Google kommt dazu häufig das Smartphone der Person zum Einsatz, die sich anmelden will. Beim Login via PC sendet Google einen Zahlencode auf das Mobilgerät, der wiederum auf der Anmeldeseite einzugeben ist.

Dass Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht immer ausreichend schützt oder gar eine Schwachstelle darstellen kann, wird Nutzerinnen und Nutzern von Whatsapp zum Verhängnis, wie Sie hier lesen können.

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