Oracle wächst mit Cloud-Services
Oracle hat seine Jahreszahlen vorgelegt. Im letzten Quartal des vergangenen Geschäftsjahrs übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten. Trotzdem sank der Aktienkurs nach Bekanntgabe der Ergebnisse um über 5 Prozent.
Oracle hat seinen Umsatz und das Betriebsergebnis im letzten Quartal 2021 und im gesamten vergangenen Geschäftsjahr gesteigert. Das Quartalsergebnis lag gemäss Mitteilung über den Erwartungen von Analysten. Der Umsatz des letzten Quartals stieg im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres um 8 Prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar.
"Unsere Q4-Performance war absolut herausragend: Der Gesamtumsatz übertraf die Prognose um fast 200 Millionen Dollar und der Non-GAAP-Gewinn pro Aktie übertraf die Prognose um 0,24 Dollar", kommentiert Oracle-CEO Safra Catz die Zahlen.

Oracle-CEO Safra Catz ist zufrieden mit den Quartalsergebnissen. (Source: Oracle PR / Flickr. Lizenz: CC BY 2.0)
Der Löwenanteil dieses Umsatzes ist der Kategorie "Cloud-Dienstleistungen und Lizenzsupport" zu verdanken. Im vierten Quartal des Geschäftjahrs 2021 machte sie mit 7,4 Milliarden Dollar Umsatz 66 Prozent vom Gesamtumsatz aus. Den zweitgrössten Umsatz generierte Oracle mit "Cloud- und on-premise-Lizenzen". Er lag bei 2,1 Milliarden Dollar.
Stabiles Wachstum, aber sinkender Aktienkurs
Das Geschäftsjahr endete am 31. Mai und bescherte dem Unternehmen einen Umsatz von 40,5 Milliarden Dollar - ein Umsatzwachstum von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch hier waren Cloud-Services die stärkste Kategorie und machten 71 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Trotz der positiven Resultate musste Oracle am Aktienmarkt einen Kursverlust von 5,6 Prozent hinnehmen. Gemäss "Handelsblatt" liegt das daran, dass das Unternehmen für das laufende Quartal einen Gewinn unter Markterwartungen prognostiziert. In diesem Zeitraum will Oracle in das Cloud-Geschäft investieren. Längerfristig sollen diese Investitionen das Wachstum aber beschleunigen.
Sunrise steigt ins Geschäft mit Smartbrillen ein
Schweizer Microsoft-Kunden geraten vergleichsweise häufig ins Visier von Cyberkriminellen
Schweizer Arbeitnehmende nutzen KI häufig - profitieren aber wenig davon
Cyberkriminelle ködern mit vergünstigten Freizeitpark-Tickets
Update: Auch Nationalrat gibt grünes Licht für Digitalisierungsartikel in der Verfassung
Wo die ETH an Chips und Halbleitern der Zukunft tüftelt
So will Dogsy den Hundealltag in einer Plattform bündeln
Update: OpenAIs ausser Kontrolle geratene KI-Agenten ziehen weitere Kreise
Google lanciert KI-Modell für komplexe Aufgaben und Cyberabwehr