Nach Swisscom-Störung: Notfallnummern sind wieder erreichbar
Eine Störung bei der Swisscom hat am 8. Juli für einen grossflächigen Festnetz-Ausfall gesorgt. In fast allen Schweizer Kantonen waren die Notfallnummern 117, 118, 144 und 112 nicht erreichbar. Swisscom will die Störung mittlerweile behoben haben.
Am Abend vom Donnerstag, dem 8. Juli 2021 kam es in der Schweiz zu einem grossflächigen Festnetz-Ausfall, der auch Notfall-Leitungen ausser Kraft setzte. In fast allen Schweizer Kantonen waren die Notfallnummern 117, 118, 144 und 112 für mehrere Stunden nicht erreichbar, wie unter anderem "SRF" berichtet.
Ausser den Notfallnummern sei auch das Telefonieren über das Festnetz beeinträchtigt gewesen. Anrufe seien aufgebaut, aber nach kurzer Zeit abgebrochen worden. Das Mobilfunknetz war nicht betroffen. In einer Stellungnahme gegenüber "SRF" nennt Swisscom-Sprecher Sepp Huber eine technische Störung, "ein Fehlverhalten eines Systems" als Grund für den Ausfall. In Bezug auf die Wiederherstellung des Notfallnetzes habe Swisscom "gezielt Massnahmen getroffen". Ob ein Zusammenhang mit vergangenen Ausfällen bestehe, konnte Huber nicht sagen.
Auf der Website alert.swiss vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) ist einsehbar, welche Kantone und Regionen vom Ausfall betroffen waren, und unter welchen Mobilnummern Polizei, Feuerwehr und Sanität erreichbar sind. Mehrere Kantone kommunizierten ihre alternativen Nummern auch über Twitter.
Gemäss Mitteilung der Swisscom hat sich die Situation mittlerweile stabilisiert, sämtliche Telefonieservices respektive Notrufnummern sind seit Freitag, 07:53 Uhr wieder erreichbar. Weiter habe Swisscom die "Fehlerquelle isoliert" und arbeite an der Analyse der Ursache. Die Systeme stünden unter Beobachtung von Spezialisten.
Mit diesen neuen Tricks locken E-Mail-Betrüger ihre Opfer in die Falle
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
Schweizer und Schweizerinnen verschwitzen Datenschutz bei KI
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
BACS warnt vor anhaltendem CEO-Betrug
AI im Marketing: Prognose für 2026
Update: UVEK und EDA schliessen Vorbereitungen für KI-Gipfel ab
85% Weniger Ransomware Risiko dank neuer Methode