Universität Basel beruft Professorin für Digital Humanities and AI
Der Basler Universitätsrat hat Rosa Lavelle-Hill zur Professorin für "Digital Humanities and AI" an der Philosophisch-Historischen Fakultät gewählt. Sie wird ihre Stelle am Digital Humanities Lab und am Departement Gesellschaftswissenschaften am 1. Februar 2025 antreten.
Rosa Lavelle-Hill promovierte 2020 an der University of Nottingham in Big Data Psychology. Derzeit ist sie Assistenzprofessorin mit Tenure Track am Fachbereich Psychologie der Universität Kopenhagen und am Copenhagen Center for Social Data Science (SODAS). Zuvor war sie als Postdoc am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen und am Alan Turing Institute in London tätig, wo sie sich mit dem Einsatz von KI zur Verhinderung moderner Sklaverei und anderer Ausbeutungsverbrechen befasste. Im Frühjahr 2024 war sie als eine der Junior Fellows des Forum Basiliense an der Universität Basel tätig.
Ihre Forschung liegt an der Schnittstelle von Sozialwissenschaften, Datenwissenschaft und KI, insbesondere bei der Entwicklung ethischer KI und der Verwendung von Vorhersagemodellen, um menschliches Verhalten und gesellschaftliche Probleme zu verstehen. In ihrer Arbeit integriert Lavelle-Hill psychologische und soziale Theorien des menschlichen Verhaltens mit verschiedenen Techniken der Datenwissenschaft und des maschinellen Lernens und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Bereichen Umweltpsychologie, pädagogische Psychologie, nachhaltige Entwicklung, Menschenrechte und Prävention moderner Sklaverei.
Dieser Artikel ist zuerst bei der Universität Basel erschienen.
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