Schweizer Unternehmen rechnen mit steigenden Cyberbudgets
IT-Manager aus Deutschland und der Schweiz rechnen damit, dass die IT-Budgets der Unternehmen 2025 steigen. Die Ausgaben sollen insbesondere im Bereich Cybersicherheit zunehmen - und vor allem aus der Fertigungsindustrie kommen.
Hiesige Unternehmen dürften ihre Cyberbudgets im kommenden Jahr erhöhen, wie aus einer von Open Systems finanzierten Umfrage unter IT-Entscheiderinnen und IT-Entscheidern in Deutschland und der Schweiz hervorgeht. Demnach rechnen knapp 70 Prozent der befragten IT-Manager mit steigenden IT-Budgets. Und knapp ein Viertel geht von einer deutlichen Steigerung aus.
Das Gros der Mehrausgaben dürfte in die Cybersecurity fliessen. Ebenfalls weit oben in der Prioritätenliste stehen die Bereiche Bandbreite, Compliance und Cloud Computing.

(Source: Open Systems)
Einen Schwerpunkt der Investitionen im Cyberbereich legen die Befragten den Umfrageergebnissen zufolge auf die Umsetzung von SASE- und Zero-Trust-Strategien, wie der auf ebendiese Bereiche spezialisierte Anbieter nicht gerade uneigennützig feststellt. Laut Open Systems hat die Mehrheit der befragten IT-Manager (86 Prozent) mit der Umsetzung einer Zero-Trust-Strategie begonnen. Und rund 10 Prozent hätten bereits eine solche umgesetzt.
Die französische Marktforschungsfirma Bilendi führte die Umfrage im Auftrag von Open Systems durch - 200 CIOs, CISOs, CSOs, CTOs und IT-Security-Spezialisten sowie Experten für Netzwerkbetrieb und -infrastruktur aus Deutschland und der Schweiz nahmen daran teil. Die Ergebnisse der Umfrage stehen gegen Angabe von Kontakt- und Unternehmensdaten online bereit.
Zero Trust klingt nach einem vielversprechenden Ansatz, der die grössten Cybersecurity-Sorgen vieler Unternehmen mit einem Schlagwort verschwinden lässt - ganz so einfach ist es in der Praxis jedoch nicht, wie Nathalie Weiler, Professorin für Cybersecurity an der Ostschweizer Fachhochschule, in ihrem Fachbeitrag ausführt.
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