Adidas meldet Datenleck nach Angriff auf Dienstleister
Adidas berichtet von einer Datenschutzverletzung bei einem externen Kundendienstanbieter. Laut Unternehmen umfasst das Datenleck Kontaktinformationen, nicht aber Zahlungsdaten oder Passwörter von Kunden. Noch fehlen konkrete Angaben zur betroffenen Personenzahl und zum Dienstleister.
Adidas hat am 23. Mai 2025 bekanntgegeben, dass sich Unbefugte über einen externen Customer-Service-Anbieter Zugang zu Kundendaten verschafft haben. Das deutsche Unternehmen spricht von einer umgehend eingeleiteten Untersuchung und arbeitet nach eigenen Angaben mit IT-Sicherheitsexperten zusammen, um den Vorfall aufzuklären und einzudämmen.
Den aktuellen Informationen zufolge betrifft das Datenleck keine Zahlungsdaten oder Passwörter. Die Angreifer konnten nach Angaben von Adidas jedoch auf Kontaktinformationen von Kunden zugreifen. "Adidas ist derzeit dabei, potenziell betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die entsprechenden Datenschutz- und Strafverfolgungsbehörden gemäss den geltenden Gesetzen zu informieren", heisst es in der Erklärung des Unternehmens.
Offene Fragen bleiben jedoch bestehen: Weder der Name des betroffenen Dienstleisters noch der Zeitpunkt der Entdeckung wurden bislang bekanntgegeben. Ebenfalls unklar ist, wie viele Kunden konkret betroffen sind und ob das eigene Netzwerk von Adidas kompromittiert wurde. Die Verantwortlichen des Sportartikelherstellers haben sich bisher nicht weiter zum Vorfall geäussert.
Auch beim Cybersecurity-Anbieter Check Point kam es Anfang April zu einem Datenabfluss. Details zu dem Vorfall lesen Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Zeitlupe enthüllt die internen Geheimnisse des Virtual Boys
Telefonbetrüger missbrauchen Nummer des Luzerner Darmkrebsvorsorgeprogramms
Update: OpenAI testet Werbeanzeigen in ChatGPT
Agora Secureware erweitert Verwaltungsrat
Kanton Luzern führt webbasierte Steuererklärung ein
Cent Systems und Originstamp präsentieren KI-gestützte Dokumentenanalyse
Backbone befördert drei Mitarbeitende in die Geschäftsleitung
Wie generative KI den Verwaltungsalltag verändert
State of Cloud Security Report 2025: Wenn 25 Minuten über den Erfolg entscheiden