IoT – vom Nischenthema zum Differenzierungsmerkmal
Das aktuelle unsichere wirtschaftliche Umfeld beschleunigt die digitale Transformation. Mehr als je zuvor sind jetzt intelligente Lösungen gefragt, die die Effizienz steigern, Kosten senken und die Geschäftsagilität erhöhen. In dieser Phase der strategischen Neupriorisierung von ICT-Projekten erweist sich das Internet der Dinge (IoT) nicht nur als ein optionales Zukunftsthema, sondern für viele Unternehmen als ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Gegenwart.
Unternehmen, die in IoT investieren, schaffen sich Wettbewerbsvorteile. Durch die intelligente Vernetzung und Automatisierung von Prozessen können sie nicht nur Kosten sparen, sondern auch ihre Reaktions- und Lieferzeiten verkürzen. Die Fähigkeit, schneller und flexibler auf Marktveränderungen oder Störungen in der Lieferkette zu reagieren, wird zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.
Wie unsere neue IoT-Studie zeigt, ist die Entscheidung für die Einführung des Internets der Dinge für Schweizer Unternehmen keine rein technologische, sondern vor allem eine strategische. Die Analyse der damit verbundenen Ziele und Erwartungen zeigt, dass es längst nicht mehr nur um operative Verbesserungen geht. Vielmehr wird IoT als fundamentaler Hebel für Wachstum, Kundenzentrierung und die zukunftssichere Positionierung im Markt verstanden.
Die am häufigsten genannte Erwartung an IoT-Projekte ist die "höhere Automatisierung in Prozessen". Dies unterstreicht den Wunsch, durch die Vernetzung von Geräten und Systemen manuelle Eingriffe zu reduzieren, Abläufe zu beschleunigen und die Fehleranfälligkeit zu minimieren. An zweiter Stelle folgt ein Ziel, das die strategische Neuausrichtung eindrücklich belegt: die "Verbesserung der Kundenzufriedenheit". Unternehmen erkennen, dass IoT eine direkte Brücke zum Kunden schlägt.
Und mit strategischen Zielen und Erwartungen geht es aus Sicht der Befragten weiter: Auf dem dritten Platz liegt die "Erschliessung neuer Geschäftsfelder". Diese Erwartung ist vielleicht der deutlichste Indikator für die transformative Kraft des IoT. Unternehmen nutzen die Konnektivität ihrer Produkte, um völlig neue, datenbasierte Dienstleistungen anzubieten (Servitization). Sie verkaufen hier nicht mehr nur ein Produkt, sondern einen datenbasierten Service – wie etwa Betriebsstunden als Dienstleistung. Dieser Wandel vom Produzenten zum Servicepartner ist einer der strategisch wichtigsten Trends, der durch IoT ermöglicht wird. Diese Product-as-a-Service-Modelle eröffnen neue, wiederkehrende Einnahmequellen und schaffen eine tiefe Verankerung in der Wertschöpfungskette des Kunden.

Während aktuell ein Teil des Marktes noch abwartet, beweisen Pioniere aus Industrie, Handel und Logistik bereits eindrücklich den Mehrwert vernetzter Lösungen und intelligenter Produkte. Der Fokus liegt vielfach auf pragmatischen Anwendungen, welche die operative Exzellenz und Effizienz steigern, allen voran in der Lieferkettenoptimierung und der smarten Produktion. Die Fähigkeit, schneller und flexibler auf Marktveränderungen, Störungen in Produktionsprozessen oder der Lieferkette zu reagieren, wird zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.
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