Basel-Stadt investiert 7 Millionen Franken in KI für die Verwaltung
Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat rund 7 Millionen Franken für den Ausbau von KI in der Verwaltung genehmigt. Kernstück ist der Aufbau einer kantonalen Daten- und KI-Plattform.
Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat 7,1 Millionen Franken für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Verwaltung bewilligt. Rund 5,5 Millionen Franken beantragt der Regierungsrat für den Aufbau einer kantonalen Daten- und KI-Plattform (KDKP), wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Ergänzend seien 1 Million Franken wiederkehrender Jahreskosten für den Betrieb der Plattform sowie 600'000 Franken beim Statistischen Amt für die KI-Kompetenzstelle gesprochen worden.
Wie "Swissinfo" schreibt, sahen sämtliche Fraktionen des Grossen Rates Handlungsbedarf beim Thema und stimmten der Vorlage mit 94 zu 1 Stimmen zu. Die Bewilligung der Ausgabe führe zur Schaffung von sieben neuen Vollzeitstellen.

Regierungspräsident Conradin Cramer. (Source: Kanton Basel-Stadt)
Für Regierungspräsident Conradin Cramer (LDP) steht dabei laut "Swissinfo" unter anderem die Wahrung der Datensouveränität im Blickpunkt. Es sei wichtig, dass Basel-Stadt unabhängig sei von grossen Anbietern und Staaten. Heikle Daten dürften den Kanton nicht verlassen. "Ich bin sicher, dass wir, wenn wir in fünf Jahren zurückschauen, froh sein werden um diese Investition", zitiert "Swissinfo" Cramer.
Trotz der deutlichen Zustimmung zur Vorlage gab es laut Bericht auch skeptische Stimmen. Patrizia Bernasconi von der Partei Basta sprach demnach davon, dass beim Thema KI vieles wie ein "Hype" wirke, während FDP-Grossrat Daniel Seiler klare Ziele vermisse.
Der Kanton Basel-Stadt ist auch am neuen Innovationsförderprogramm "BaselTech" beteiligt. Lesen Sie hier mehr dazu.
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