"BaselTech"

Basel-Stadt stärkt ICT-Netzwerk mit neuem Förderprogramm

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von Valentina Graziano und dwi

Der Kanton Basel-Stadt hat gemeinsam mit der FHNW und der Uni Basel das neue Innovationsförderprogramm "BaselTech" lanciert. Damit will der Kanton die digitale Innovationsfähigkeit stärken und den Aufbau eines vernetzten ICT-Ökosystems fördern. Die operative Leitung des Vereins übernimmt Marc Schindelholz.

(Source: WangXiNa / Freepik.com)
(Source: WangXiNa / Freepik.com)

Der Kanton Basel-Stadt hat in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Universität Basel ein technologie- und innovationsorientierte Förderprogramm namens "BaselTech" lanciert. Dieses soll die Entwicklung, Skalierung und Anwendung digitaler Technologien fördern und Basel als dynamischen Innovationsstandort für Software, ICT und neue digitale Geschäftsmodelle positionieren, wie der Kanton mitteilt. 

Das neue Innovationsförderprogramm rege zudem den Aufbau eines vernetzten ICT-Ökosystems an, das Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups zusammenbringt. Ziel sei, "bestehende Stärken in Wirtschaft und Forschung besser zu vernetzen, Wissenssilos aufzubrechen und den Transfer von Know-how in marktfähige Anwendungen zu beschleunigen."

Der Fokus von "BaselTech" liegt laut Mitteilung auf drei Handlungsfeldern:

  • Stärkung der Sichtbarkeit und Vernetzung: Um die Akteurinnen und Akteure der ICT-Szene sichtbar zu machen und Kooperationen zu fördern, soll das Programm eine digitale Plattform sowie gezielte Community- und Netzwerkformate aufbauen und betreiben. 
  • Förderung der Entwicklung und des Wachstums: "BaselTech" unterstütze Start-ups, Innovationsprojekte und digitale Transformationsvorhaben in Unternehmen - unter anderem über Mentoring-Programme, die enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen sowie den Digital Accelerator Basel, der gemeinsam mit dem Kanton Basel-Landschaft und der Handelskammer beider Basel betrieben wird.
  • Physische Verankerung des Ökosystems: Der Kanton plant laut Mitteilung einen Treffpunkt für die ICT-Community mit "Arbeits-, Austausch- und Veranstaltungsflächen als sichtbarer Ankerpunkt für digitale Innovation auf dem Fachhochschul-Campus am Dreispitz in Basel".

Für die Pilotphase von 2025 bis 2028 stellt der Kanton dem Förderprogramm 4 Millionen Franken zur Verfügung. Laut Mitteilung wird die öffentliche Finanzierung durch Drittmittel und Beiträgen aus der Wirtschaft ergänzt. Ausserdem soll der Erfolg des Programmes jährlich überprüft und nach vier Jahren auch extern evaluiert werden.

Das Bild zeigt einen glatzköpfigen Mann mit braunen Augen und dunklem Goatee-Bart. Er lächelt freundlich vor weissem Hintergrund. Er trägt ein offenes weisses Hemd und ein dunkelblaues Sakko.

Marc Schindelholz, Leiter der Innovationsförderung beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt und künftiger Geschäftsführer des Vereins "BaselTech". (Source: zVg)

Der Kanton Basel-Stadt, die FHNW und die Universität Basel tragen das neue Programm gemeinsam, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der neu gegründete Verein "BaselTech" übernehme die strategische Steuerung, wobei die operative Umsetzung der Geschäftsstelle des Vereins unterliege, in enger Zusammenarbeit mit regionalen Umsetzungspartnern. Zudem teilt der Kanton Basel-Stadt mit, dass Marc Schindelholz, Leiter der Innovationsförderung beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt, spätestens per 1. Juni 2026 die Geschäftsführung des Vereins übernehmen wird. 

 

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