BSI-CRM "Indigo"

Weshalb ÖKK auf ein neues CRM setzt

Uhr | Aktualisiert
von George Sarpong

Der Versicherer ÖKK will die IT seiner Kundenbetreuung vereinheitlichen. Warum ÖKK dafür auf das künftige Indigo von BSI-CRM setzt, erklärt Mario Theus, Bereichsleiter Markt und Mitglied der Geschäftsleitung bei ÖKK.

Mario Theus, Bereichsleiter Markt und Mitglied der Geschäftsleitung, beim Versicherer ÖKK freut sich über die Vorteile des CRM-Release Indigo des Softwareherstellers BSI.
Mario Theus, Bereichsleiter Markt und Mitglied der Geschäftsleitung, beim Versicherer ÖKK freut sich über die Vorteile des CRM-Release Indigo des Softwareherstellers BSI.

Mehrere hundert Mitarbeiter akquirieren, bearbeiten und verwalten die Versicherungspolicen der Kunden des Versicherers ÖKK. Im Unternehmenskundenbereich arbeiten die Mitarbeiter seit zehn Jahren mit Wincard von Super Office. Im Privatkundenbereich hätten die Kollegen hingegen keine vollwertige CRM-Software genutzt, wie Mario Theus auf Anfrage sagt. Theus ist Bereichsleiter Markt und Mitglied der Geschäftsleitung bei ÖKK.

Ab August soll alles anders werden. Ein neues System wird die Bearbeitungsprozesse systematisch abbilden. Der Hauptprozess, von der Anbahnung des Kundenkontaktes über die Offerte und Bearbeitung bis hin zu nachgelagerten Aktivitäten wird künftig über das CRM von BSI orchestriert. Genauer mit dem kommenden Release Indigo.

ÖKK ist Erstkunde von BSI-CRM-Release Indigo

ÖKK wird als erster Kunde die neue Version nutzen, freut sich Auftragnehmer BSI in einer Mitteilung. Mit dem neuen System könnten zentral eingehende Kundenadressen automatisch an die richtige Agentur weitergeleitet werden, sagt Theus. Beim Versicherer erhofft man sich, dadurch die Betreuungsqualität steigern und die Fehlerquote senken zu können.

Das Projekt sei komplex, sagt Theus. So muss die die neue Lösung an weitere IT-Applikationen, insbesondere an das Kernsystem der Krankenversicherung, Syrius von Adcubum, und an das Offertsystem angebunden werden. Die funktionalen Stärken der einzelnen Systeme sollen erhalten bleiben.

"Das BSI-CRM bildet dabei eine Klammer über die einzelnen Fachprozesse. Diese starten und enden im BSI-CRM. Auf diese Weise fliessen die wesentlichen Informationen zu jedem Geschäftsfall zentral zusammen", beschreibt Theus das künftige System.

Mehr Effizienz und Analyse der Kundendaten möglich

Ein Vorteil der Software sei, dass es eine Standardlösung sei. Darüber hinaus könnten fortan mittels Kundendatenanalysen bestehende Kunden und Neukunden individuell angesprochen und effizienter als bisher betreut werden, erklärt Projektleiter Urs Balsiger.

Theus überzeugte nach eigenen Angaben die Benutzerfreundlichkeit der BSI-Software. Hierzu würden die webbasierte Benutzeroberfläche, eine globale Volltext-Suche sowie die Word- und Outlook-Integration zählen. Diese werden laut Balsiger die Arbeit der 200 Vertriebsmitarbeiter enorm erleichtern.

Implementierung in zwei Phasen geplant

Zu den Kosten befragt, liess sich der Versicherer keine konkreten Zahlen entlocken. "Wir messen dem Projekt einen hohen Stellenwert bei", beanwortet Theus die Frage. Das Budget habe man gut im Griff, allerdings sei das Projekt auch noch nicht abgeschlossen.

In einer ersten Phase will sich ÖKK bei der Implementierung auf den Verkaufskernprozess konzentrieren. Die angrenzenden Prozesse sollen in einer zweiten Phase folgen.

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