Online-Shops für stationären Handel wichtig
Eine neue Studie zeigt, dass sich jeder vierte Schweizer Kunde über Online-Kanäle informiert und hinterher ein Ladengeschäft besucht. Fachhändler mit Online-Auftritt können dadurch neue Kunden in ihre Geschäfte locken.
Ein Viertel des stationären Umsatzes in der Schweiz wird in Online-Shops vorbereitet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Hybris und des Marktforschungsunternehmens ECC mit dem Titel "Das Cross-Channel-Verhalten der Konsumenten – Herausforderung und Chance für den Handel". Für ihre Untersuchung befragten die Autoren der Studie Ende des vergangenen Jahres 508 Schweizer Konsumenten.
Erst mal auf die Webseite
Gemäss der Studie greifen Schweizer Konsumenten bei ihrer Online-Recherche vor allem auf Online-Shops des bereits gewählten Anbieters zurück. Hier recherchierten rund 60 Prozent der Befragten, bevor sie zum Kauf in den Laden wechseln würden. 28 Prozent besuchten Online-Shops oder Shopping-Plattformen anderer Anbieter.
Daneben spielten auch Suchmaschinen eine grosse Rolle im Online-Informationsprozess. Rund die Hälfte der Schweizer Konsumenten nutzt diese bei der Produktrecherche mit PC oder Laptop vor dem Kauf im Ladengeschäft.
Jeder fünfte Kauf im stationären Handel wird online vorbereitet
Gemäss den Autoren wiesen die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass Online-Shops in Multi-Channel-Systemen an Bedeutung gewonnen hätten. So würde ein Fünftel aller Käufer des stationären Handels sich vorher online informieren. Die daraus entstehenden Käufe entsprächen rund 26 Prozent der Umsätze in stationären Geschäftsstellen.
Umgekehrt beeinflussten stationäre Ladengeschäfte knapp 14 Prozent der Umsätze in Online-Shops. Und das obwohl nur 6,6 Prozent der Online-Käufe mit einer stationären Informationssuche vorbereitet würden. Vor Bestellungen in Print-Katalogen suche jeder Dritte der befragten Konsumenten zunächst Informationen in Online-Shops.
Online-Shop, die Visitenkarte im Netz
Für den stationären Einzelhandel stelle sich daher die Frage, wie er durch eine gezielte Cross-Channel-Strategie auf das grundsätzlich geänderte Konsumentenverhalten reagieren könne, um seine Wettbewerbsposition zu behaupten. "Die Ergebnisse verdeutlichen, dass stationäre Händler, die ihren Online-Shop zielgerichtet mit ihrem Ladengeschäft verzahnen, mit Zusatzumsatz im Internet und Kaufimpulsen für das stationäre Geschäft rechnen können. Insbesondere durch die zunehmende Smartphone-Nutzung in den stationären Läden ist eine sinnvoll abgestimmte Cross-Channel-Strategie unabdingbar", meint Aline Eckstein, Marktforscherin des ECC Köln.
Auch für Markus Wenger, Country Manager Hybris Schweiz, bestätigt die Studie, dass sich Kunden intensiv über alle Kanäle informierten. Deshalb sei es wichtig, dass Produkt-, Verfügbarkeits- und Bestellinformationen auf allen Kanälen übersichtlich dargestellt würden.
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