Samsung zahlt Apple 548 Millionen Dollar Schadensersatz
Samsung hat vor einem kalifornischen Gericht eingewilligt, Apple Schadensersatz in Millionenhöhe zu bezahlen. Das südkoreanische Unternehmen stellt jedoch Bedingungen.
Seit Jahren liegen sich die beiden Dominatoren am Smartphone-Markt Apple und Samsung in den Haaren. Die Hersteller trugen bereits zahlreiche Patentstreits vor Gericht aus. Nun willigte Samsung ein, seinem Konkurrenten 548 Millionen US-Dollar Schadensersatz zu bezahlen, wie Pcworld.com berichtet.
Grund für Samsungs Einlenken soll die Niederlage vor einem kalifornischen Gericht im letzten Monat sein. Das Gericht wies die Bitte des Herstellers auf eine erneute Überprüfung der Schadenersatz-Klage zurück. Gemäss Pcworld.com hatte der koreanische Hersteller zuvor die Untersuchung neuer Informationen zu einem von Apples Patenten verlangt.
Trügerischer Frieden
Ein Ende des Patentkriegs dürfte jedoch nicht in Sicht sein. Die beiden Konkurrenten sollen sich keineswegs einig sein: So will Samsung die millionenschwere Summe nicht vorbehaltlos bezahlen. Das Unternehmen forderte etwa die Bedingung, dass Apple den Betrag zurückerstatten müsse, sollten sich vor Gericht neue Erkenntnisse ergeben.
Der iPhone-Hersteller ist anderer Meinung sein. Apple bestreitet Samsungs Recht auf Rückerstattung des Betrages. Somit werden die Streitigkeiten wohl noch eine Weile weitergehen – weitere Gerichtstermine zu diversen anderen möglichen Patentverletzungen stehen bereits fest.
Update: OpenAIs ausser Kontrolle geratene KI-Agenten ziehen weitere Kreise
Schweizer Arbeitnehmende nutzen KI häufig - profitieren aber wenig davon
Waschbär auf Schneeflockenfang
Update: Auch Nationalrat gibt grünes Licht für Digitalisierungsartikel in der Verfassung
Sunrise steigt ins Geschäft mit Smartbrillen ein
Cyberkriminelle ködern mit vergünstigten Freizeitpark-Tickets
BACS sensibilisiert für Risiken von zu viel Offenheit im Netz
Google lanciert KI-Modell für komplexe Aufgaben und Cyberabwehr
Schweizer Microsoft-Kunden geraten vergleichsweise häufig ins Visier von Cyberkriminellen