Merkwürdiges aus dem Web

Südkorea schiesst mit Laserstrahlen auf Smartphone-Zombies

Uhr | Aktualisiert

CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten ­Kurznews immer in der Rubrik "Merkwürdig". Gute Unterhaltung!

(Source: sararoom / Fotolia.com)
(Source: sararoom / Fotolia.com)

It’s alright, Ma (I’m only flying)

osc. Motorräder versprechen Freiheit und Abenteuer. Das alte Leben hinter sich lassen, den Blick auf die Strasse und den Horizont gerichtet. Ob für die Fahrt über den Gotthard am Wochenende oder den psychedelischen Trip durch die USA, wie ihn etwa Wyatt und Billy im Klassiker "Easy Rider" unternehmen. Tragisch unternehmen, muss man sagen, denn die Reise der beiden endet in einer Katastrophe. Die Geschichte wäre vielleicht anders ausgegangen, hätten die Helden im Sattel des "Recreational Speeders" gesessen, den die Firma Jetpack Aviation jüngst vorstellte. Laut "Der Standard" handelt es sich dabei um das erste fliegende Motorrad der Welt – wobei man über diese Bezeichnung wohl noch einmal nachdenken müsste. Das Gefährt verfüge über vier Turbinen, mit denen der Biker 22 Minuten lang bis zu 4500 Meter weit fliegen könne, heisst es im Beitrag weiter. Wer sich diesen Traum erfüllen möchte, muss sich sputen und über genügend Kleingeld verfügen. Das Bike soll 380'000 US-Dollar kosten, und es sollen nur 20 Stück produziert werden.

 

Zwölf Jahre Myspace futsch

osc. Vor dem Aufstieg von Facebook war Myspace der Social-Media-König. Im Jahr 2003 gegründet, stieg die Nutzerzahl der Web-2.0-Site bis 2009 auf fast 270 Millionen. Vor allem Musiker nutzten sie, um sich selbst und Beispiele ihres künstlerischen Schaffens im Internet zu präsentieren. Und genau hier ist bei Myspace jetzt der Super-GAU eingetreten. Wie "Heise.de" berichtet, verlor die Plattform sämtliche Musikdateien, welche die Nutzer zwischen 2003 und 2015 hochgeladen hatten. Infolge eines Server-Migrationsprojekts seien Fotos, Videos und Audiodateien, die vor mehr als drei Jahren hochgeladen wurden, möglicherweise nicht mehr auf Myspace verfügbar, heisst es auf der Website lapidar. Ein Back-up existiert offenbar nicht. "Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und schlagen vor, dass Sie Ihre Sicherungskopien behalten", schreiben die Betreiber.

 

Gesucht: kostümierwillige Katholiken mit Schweizer Pass

jor. Stehen Sie gerne herum? Sind Sie ein Mann und gerne unter Männern – aber nicht zu sehr? Wollten Sie schon immer mal so aussehen wie ein Harlekin? Dann sind Sie vielleicht genau der Richtige. Die Päpstliche Schweizergarde sucht Nachwuchs. Die hat jetzt eine fesche Website, wie ­"Futurezone.at" berichtet. Neu können sich zukünftige Gardisten online bewerben. Kandidaten sollten unter anderem einen Schweizer Pass mitbringen, ledig und nicht älter als 30 sein. Muss man auch katholisch sein? Im Prinzip ja, aber wer weiss … Vielleicht kann man ja bald online konvertieren.

 

Endlich Schluss mit abgewetzten Böden dank Gamer-Teppichen

osc. Wer kennt das nicht? Nach Jahren des unbekümmerten Gamings vor dem heimischen PC fallen auf einmal die Spuren der Zeit an der Wohnungsinfrastruktur ins Auge. Tiefe Rillen im Boden zeugen von durchzockten Nächten, schier endlosen Raids und dem Aufbau virtueller Imperien. Doch dafür gibt es jetzt Abhilfe, wie "Der Standard" berichtet. Eine schwedische Firma bietet spezielle Unterlegmatten an, die Fussböden vor Abnutzungserscheinungen durch Bürostühle schützen sollen. Die Gamer-Teppiche sind ab 60 Euro zu haben und stehen exemplarisch für das Gaming-Zubehör, das in den letzten Jahren haufenweise auf den Markt gekommen ist. Es gibt mittlerweile Gamer-Sessel, Gamer-Sitzwürfel, Gamer-Schreibtische, Gamer-Sofas und sogar Gamer-Himmelbetten, wie das Internet zahlungskräftigen Zockern offenbart. Ob all diese Accessoires auch den Erfolg im Spiel mehren, muss sich nun zeigen.

 

Südkorea schiesst mit Laserstrahlen auf Smartphone-Zombies

lba. Es grassiert eine Epidemie auf der Erde. Überall laufen sie durch die Strassen, apathisch, gedankenlos, den Kopf leicht nach unten gebeugt – die Smombies. In Südkorea gibt es gemäss "Reuters" nun Pläne, den Smartphone-Zombies über die Strasse zu helfen. Es herrsche dort die Angst vor, dass die Smombies ihre Augen beim Gang über die Strasse nicht vom Objekt ihrer Begierde zu lösen fähig seien und sich und den Strassenverkehr gefährdeten. Zur Verhinderung von Unfällen entwickelten Techniker ein Warnsystem, wie Reuters weiter schreibt. Es beinhaltet LEDs am Boden im Stil von Ampeln und Lasersignalen, die eine Warnung an den Smombie schicken, wenn er eine befahrene Strasse betritt. Hoffentlich vermag das System, Südkorea vor den streunenden Horden zu schützen.

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