3GMobile: Hoffnung wider besseres Wissen?

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Nach dem Stopp aller Europa-Aktivitäten der Telefónica von Ende Juli, gibt 3Gmobile jetzt seine Tätigkeiten in der Schweiz auf. 125 von 130 Mitarbeitern verlieren ihren Job; ein Sozialplan liege bereit. Dies meldet der Tagesanzeiger heute in seiner Online-Ausgabe. Damit haben sich die noch vor wenigen Monaten geäusserten Hoffnungen der Schweizer Geschäftsleitung nicht erfüllt, die Rückzugspläne des spanischen Mutterkonzerns und der Sparte Móviles aus dem ausländischen Mobilfunkgeschäft würden an der Schweizer Tochter spurlos vorüber gehen. Noch werde die Schweizer Niederlassung in Zürich Oerlikon aber nicht liquidiert. Die verbleibenden fünf Mitarbeiter würden versuchen, die für 50 Millionen Franken ersteigerte UMTS-Lizenz und die ausgearbeiteten Konzepte zu verkaufen, zitiert der Tagesanzeiger 3GMobile-CEO Kurt Lüscher. An den Staat zurückgeben wolle man die Lizenz jedenfalls nicht. Lüscher hoffe weiter auf eine Kehrtwendung des Mutterhauses.