53 Prozent der Deutschen nutzen das Internet

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52,6 Prozent oder knapp 34 Millionen deutsche Bundesbürger über 14 Jahren sind online. Das sind rund 1,8 Millionen mehr als vor einem Jahr. Zu diesem Ergebniss kommt das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid und die Initiative D21 in ihrem gemeinsam publizierten (N)Onliner Atlas 2004, der heuer im vierten Jahr erscheint. Der Anstieg der Internetnutzung in Deutschland geht damit weiter, doch die Kurve flacht langsam ab. Dies bestätigt auch der sinkende Anteil jener, die demnächst die Anschaffung eines Internetzugangs planen. Ihr Anteil beträgt nur noch 6,6 Prozent. Von den Bundesbürgern, die Internet noch nicht nutzen, ist eine Mehrheit weiblichen Geschlechts, hat formal eine geringe Bildung und ein niedriges Einkommen. Die Hälfte der "Offliner" ist älter als 63 Jahre. Beim Vergleich nach Geschlechtern holen die deutschen Frauen gegenüber den Männern langsam auf. Der Anteil der Internetnutzerinnen unter den Frauen stieg von 42,1 Prozent in 2003 auf 45,6 Prozent in diesem Jahr (plus 3,5 Prozent). Die Internet-Nutzung bei den Männern stieg von 58,8 Prozent 2003 auf 60,4 Prozent 2004 (plus 1,6 Prozent). Zum Vergleich: Gemäss der zweiten Welle 2003 der MA-Net-Erhebung von letztem November nutzten 3,58 Millionen Schweizer und Schweizerinnen das Internet, was einem Anteil von 63,2 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren entspricht. Allerdings gilt zu beachten, dass nicht die gleichen Messmethoden angewendet wurden.