AdLINK: operativer Break-even und neue Tochter

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AdLINK Internet Media AG hat im vierten Quartal 2002 die Gewinnschwelle auf EBITDA-Basis erreicht. Das EBITDA im vierten Quartal 2002 ist mit 44.000 Euro erstmalig positiv. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum betrug der Verlust nach EBITDA noch minus 1,9 Millionen Euro. Gemäss Martin Radelfinger, Chef von AdLINK Schweiz, gab es auch hier erstmals ein ausgeglichenes Quartal. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz im gesamten Konzern auf 11,6 Millionen Euro im vierten Quartal 2002 von 7 Millionen Euro im vierten Quartal 2001. Dies bedeutet ein Plus von 65,7 Prozent. Die liquiden Mittel nahmen erstmals seit dem Börsengang um 175.000 Euro zu. Der Gesamtjahresumsatz in 2002 betrug 39,2 Mio. Euro nach 24,5 Mio. Euro im Vorjahr und konnte somit um 60 Prozent gesteigert werden. Das vorläufige EBITDA-Ergebnis (vor Restrukturierungskosten) beträgt minus 3,7 Mio. Euro für 2002. Im Vorjahr waren es noch minus 13,1 Millionen. Das vorläufige EBT-Ergebnis (vor Minderheiten und Restrukturierungskosten) konnte 2002 trotz der Sondereinflüsse von minus 19,8 auf minus 8,5 Millionen verbessert werden. CEO Michael Kleindl sieht den operativen Break-Even trotz angespanntem Werbeumfeld als Meilenstein und Neuanfang. Mit der Gründung der neuen Tochtergesellschaft Response Republic will AdLINK im laufenden Jahr europaweit seine Aktivitäten im Bereich des digitalen Direktmarketings ausbauen. Die neue Gesellschaft werde sich auf das Wachstumssegment der leistungsorientierten Online-Werbung fokussieren, kündigte AdLINK an. Response Republic wurde bereits in Grossbritannien lanciert und soll sukzessiv in weiteren Märkten eingeführt werden. Der Vorstand der AdLINK Internet Media AG davon aus, dass sich die positive Geschäftsentwicklung bei steigenden Umsätzen und reduzierten Kosten in 2003 fortsetzt.