ADSL- und Mobilfunk-Infrastruktur erleidet Wasserschaden
Die Unwetter, die an verschiedenen Orten in der Schweiz für Überschwemmungen und Erdrutsche sorgen, machen auch der Telekommunikation zu schaffen. So wurde das Telefonnetz von Swisscom an einigen Stellen unterbrochen, wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilt. Betroffen seien 400 Anschlüsse im Raum Littau/Malters sowie rund 750 Anschlüsse in Melchtal und Melchsee-Frutt. Des weiteren sei der Telefonverkehr im Berner Oberland schwer eingeschränkt. Schäden erlitt auch manchenorts die ADSL-Infrastruktur. Viele Gebiete sind deshalb derzeit ohne Breitband-Internetanschluss. Die betroffene Hardware müsse ausgewechselt werden, weshalb mit einem Unterbruch von bis zu zwei Tagen zu rechnen sei, heisst es in den entsprechenden Trouble-Tickets von gestern und heute. Betroffen sind Anschlüsse in verschiedenen Gemeinden der Vorwahlen 041, 033 und 071. Auch die Mobilnetze der drei Schweizer Mobilfunkprovider sind in den Unwettergebieten beeinträchtigt. Aufgrund der verringerten Kapazität der Mobilnetze wurden die Bewohner aufgerufen, wenig zu telefonieren, um den Rettungsteams einen störungsfreien Empfang zu ermöglichen.
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