Alcatel integriert IP-Telefonielösungen in Blade-Server von IBM

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Alcatel bringt Lösungspakete aus den eigenen IP-Telefonie-Geräten und -Anwendungen und IBM-BladeCenter-Servern auf den Markt. Alcatel integriert dabei seine OmniPCX-Enterprise-IP-Kommunikationsplattform, die OmniVista-Management-Lösung und die Unified-Communications-Software-Suite in die IBM-Systeme und führt so die Kommunikations- und IT-Infrastruktur in einer einheitlichen Umgebung zusammen. Das Angebot richtet sich an grosse Unternehmen und Rechenzentren, Outsourcing- und andere Dienstleister, die Telefoniedienste in ihrer IT-Umgebung zentralisieren wollen. Die Implementierung kann dabei auf eigenen Systemen oder im Rahmen von Managed Communications Services oder in einem Mix aus beiden erfolgen. Zu den Diensten gehören Namenswahl, Rückruf, Sprachnachrichten, automatische Anrufverteilung, Unified Messaging und Funktionen zur IT-basierten Zusammenarbeit in Echtzeit.
Teil der Managed Business Communications Services sind ausserdem neue Pay-per-User-Modelle, die das Unternehmen am Alacatel Enterprise Forum in Paris vorgestellt hat: Mit dem Pay-per-User Modell ermöglicht Alcatel Dienstleistern, deren Kunden sich aus dem KMU-Bereich rekrutieren, managed IP-PBX-Lösungen (softwarebasierte IP-Telefonanlagen) anzubieten, die auf einem flexiblen Preis-Modell basieren. Der Preis richtet sich hierbei nach der Anzahl User und wird monatlich den Nutzerzahlen angepasst. Dienstleister können ihren Kunden dazu verschiedene Dienstleistungs- und Finanzierungsarrangements anbieten.
Das erste Unternehmen, das diese Managed Communications Services von Alcatel gewählt hat, ist der niederländische Telco KPN. Dessen Angebot richtet sich an lokale KMU und basiert auf einem monatlichen Preis von 9,95 Euro – Fixkosten für die Leitung und die Kosten für Telefonanlage exklusive. Verträge mit Dienstleistern in der Schweiz sind derzeit noch nicht bekannt.