Alle wollen 2003 mehr Handys verkaufen
Nach Nokia rechnet auch Mobiltelefon-Hersteller Motorola für das nächste Jahr mit einem weiteren Wachstum des Handy-Marktes. Dies, weil in der zweiten Hälfte des zu Ende gehenden Jahres eine Trendwende beim Handy-Verkauf feststellbar ist. Konkretere Prognosen zur Entwicklung des Handymarktes 2003 will Tom Lynch, Leiter der Handy-Division bei Motorola, anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen für das 4. Quartal 2002 im Januar abgeben. Weltweit sind 2002 rund 400 Millionen Mobiltelefone verkauft worden, 10 Millionen mehr als 2001, allerdings bei durchschnittlich tieferen Verkaufspreisen. Die Einschätzung von Nokia und Motorola wird auch gestützt von Prognosen der Japan Electronics and Information Technology Industries Association (JEITA), die mit einem Anstieg der Verkäufe im nächsten Jahr von 9,7 Prozent rechnet. Die schrittweise Erholung des Marktes wird mit der steigenden Nachfrage nach mit Kameras und anderen MMS-Funktionen bestückten Handys begründet. Die guten Nachrichten scheint auch Siemens gehört zu haben, erklärte doch der Siemens-Konzernvorsitzende Heinrich von Pierer in der finnischen Wirtschaftszeitung Kauppalehti, dass ein Verkauf der Handy-Sparte ausgeschlossen sei. Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, wonach die Siemens-Handyproduktion an den Konkurrenten Motorola verkauft werden könnte.
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