Altavista lanciert Business-Suchmaschine

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Auch Altavista leidet derzeit schwer unter der Internetflaute und versucht deshalb, auch auf neuem Gebiet Fuss zu fassen. Mit einer am Dienstag präsentierten Suchsoftware lassen sich Firmennetzwerke durchsuchen und zwar nicht nur Server sondern ebenso E-Mail-Accounts und Festplatten der Mitarbeiter. Die Suchmaschine versteht etwa 200 Formate und rund 30 Sprachen. So ist es im Prinzip möglich, dass jeder Mitarbeiter Zugriff auf jeden Winkel des Netzwerkes hat, einschliesslich der unstrukturierten und persönlichen Informationen, die die Mitarbeiter auf ihren PDAs und Laptops haben. Tests mit der Software bei Accenture, Putnam Investments, Factiva and Vertex Pharmaceuticals sind erfolgreich verlaufen. Von verschiedenrer Seite wurde aber auch Unmut über das grosse Missbrauchspotential geäussert, das die Software erschliesst. Richard Smith, CTO der Datenschutzbehörde in Denver bezeichnete die Indexierung von E-Mails und Hard Drives und deren Öffnung für die Durchduchung als eine sehr gefährliche Sache. Sowohl der Firma als auch dem einzelnen Angestellten könnte grossen Schaden dadurch erwachsen, wenn Daten öffentlich würden die nie dazu vorgesehen waren.