Amerikanische Cloud-Anbieter verlieren Kunden
Aufgrund des NSA-Skandals verlieren amerikanische Cloud-Anbieter zunehmend Kunden. Die Betreiber könnten bis zu 35 Milliarden Dollar verlieren.
Amerikanische Konzerne sind weltweit führend bei Cloud-Angeboten. Doch die Frage nach Datenschutz rund um den Abhörskandal der NSA könnte den amerikanischen Cloud-Anbietern massiv schaden. Ein Bericht der "Information Technology and Innovation Fundation" (ITIF) zeigt, dass US-Cloud-Anbieter mit Umsatzausfällen rechnen müssen. Laut dem ITIF-Bericht werden den Anbietern über die nächsten drei Jahre zwischen 21,5 und 35 Milliarden US-Dollar an Umsätzen wegfallen. Es wird damit gerechnet, dass amerikanische Cloud Anbieter zwischen 10 und 20 Prozent an Aufträgen im Ausland verlieren.
Der Bericht weist jedoch darauf hin, dass dies noch recht grobe Schätzungen sind, da noch unklar sei, wie und ob die amerikanische Regierung eingreifen werde. Die Daten stammen aus Befragungen von Mitgliedern der Cloud Security Alliance. 10 Prozent der Befragten gaben an, ihre Cloud-Services bei amerikanischen Unternehmen bereits gekündigt zu haben. Etwa die Hälfte der Befragten sagte, dass sie in Zukunft die Dienste von amerikanischen Anbieter eher nicht nutzen werde.
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