Anbieter von digitalen Signaturen SignPool stellt Tätigkeit ein
SignPool GmbH, Anbieter von Lösungen für digitale Signaturen, hat Insolvenz angemeldet, ist seit letztem Freitag auf inside-it.ch zu lesen. Dies hat Erich Vogt, CIO/CTO des Effretikoner Unternehmens, gegenüber dem NetzwocheTicker bestätigt. Die Insolvenzdeponierung hat bereits am 7. April stattgefunden und Signpool hat die Tätigkeit eingestellt. Die rund zehn Mitarbeiter hätten grösstenteils neue Stellen gefunden, erklärt Vogt. Pläne für eine Nachfolgefirma gebe es nicht. Man habe versucht, Partner für ein Joint Venture zu finden, dies sei aber in der kurzen Zeit nicht möglich gewesen. Vogt betont, dass die rechtlich völlig unabhängige SignPool Group AG in Baar (ZG) von der Insolvenz nicht betroffen sei, sie bleibe europaweiter Value added Distributor der Software Open Limit.
Zur Insolvenz gekommen ist es gemäss Vogt, nachdem mehrere Projekte in der Höhe von rund einer halben Million Euro zurückgestellt worden sind. "Zwei Grossprojekte mit namhaften Firmen, eine aus der Schweiz und eine aus Deutschland, hätten im ersten Quartal dieses Jahres live gehen sollen. Das eine ist wegen einer Übernahme, das andere wegen grossen internen IT-Problemen zurückgestellt worden." Weitere Projekte seien noch bis vor kurzem von den Auftraggebern, unter anderem einem der grössten Schweizer Firmen und einem Kanton, vorangetrieben worden. "Ende letztes Jahr haben die Auftraggeber noch gefordert, wir sollen Leute einstellen, jetzt liegen die Projekte auf Eis", kommentiert Vogt.
Einen Grund für die regelmässigen Verzögerungen sieht Vogt darin, dass die Zertifizierung von Signaturen und die nötigen gesetzlichen Regelungen in der Schweiz nicht schnell genug vorangetrieben werden. "Swisscom und die Post haben beide für letztes Jahr zertifizierte digitale Signaturen angekündigt. Aber Swisscom liefert noch nicht an die breite Masse und die Post ist noch nicht einmal zertifiziert", so Vogt.
Zur Insolvenz gekommen ist es gemäss Vogt, nachdem mehrere Projekte in der Höhe von rund einer halben Million Euro zurückgestellt worden sind. "Zwei Grossprojekte mit namhaften Firmen, eine aus der Schweiz und eine aus Deutschland, hätten im ersten Quartal dieses Jahres live gehen sollen. Das eine ist wegen einer Übernahme, das andere wegen grossen internen IT-Problemen zurückgestellt worden." Weitere Projekte seien noch bis vor kurzem von den Auftraggebern, unter anderem einem der grössten Schweizer Firmen und einem Kanton, vorangetrieben worden. "Ende letztes Jahr haben die Auftraggeber noch gefordert, wir sollen Leute einstellen, jetzt liegen die Projekte auf Eis", kommentiert Vogt.
Einen Grund für die regelmässigen Verzögerungen sieht Vogt darin, dass die Zertifizierung von Signaturen und die nötigen gesetzlichen Regelungen in der Schweiz nicht schnell genug vorangetrieben werden. "Swisscom und die Post haben beide für letztes Jahr zertifizierte digitale Signaturen angekündigt. Aber Swisscom liefert noch nicht an die breite Masse und die Post ist noch nicht einmal zertifiziert", so Vogt.
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