Angst vor Kannibalisierung bei Cablecom und Swisscom markthemmend

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Der Markt für Home-Anwendungen im Breitbandmarkt soll laut dem Berater Booz Allen Hamilton bis 2010 jährlich im 20 Prozent wachsen. Laut Alex Koster, Telekommunikations- und Medienprojektleiter der Schweizer Niederlassung von Booz Allen Hamilton, würden in der Schweiz diejenigen Anbieter den Markt besetzen, die durch starke Marken, Unterhaltungsinhalte und Preise überzeugen. Und das auf allen Plattformen: ADSL, Kabel, Satellit und Mobile. Es seien aber noch einige Hürden zu überwinden: Bislang habe der Breitband-Inhalte-Markt noch keine kritische Grösse erreicht und es gebe auch keine Standards. Zudem bremse die Unsicherheit der Anbieter, ob zuerst Inhalte zu offerieren sind oder zunächst eine kritische Kundenmasse vorhanden sein muss, die Entwicklung zum normalen Wachstumsmarkt. Wichtig ist laut Booz Allen Hamilton zudem, dass die verschiedenen Anbieter sich nicht gegenseitig bekriegen, sondern dass Telekommunikations- und Kabelunternehmen marktübergreifende Partnerschaften und Geschäftsmodelle entwickeln. "Nur wenn mögliche Konflikte, etwa im Bereich Entgelt-Regelung oder aus Angst vor der Kannibalisierung des Kerngeschäfts (TV bei Kabelnetzbetreibern, Breitband-Zugang bei Telekomanbietern) überwunden werden, besteht Aussicht auf Geschäftsmodelle, die sowohl Kundennutzen als auch Umsatz maximieren, schreibt Booz Allen Hamilton.