Anzahl der Datenverluste stieg in den USA um 50 Prozent
2008 stieg die Anzahl gemeldeter Datenverluste in den USA um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 656 Fälle mit einem Total von 35 Millionen Datensätzen erfasst. Dies geht aus einem Bericht des Identity Theft Resource Centers in San Diego hervor. Dabei waren die verlustig gegangenen Personendaten nur in 8,5 Prozent der Fälle durch ein Passwort geschützt und nur in 2,4 Prozent der Fälle verschlüsselt gewesen.
Dabei finden die meisten Datenverluste in der Privatwirtschaft statt. Trotzdem wird sowohl dem Finanz- als auch dem Kreditkartensektor attestiert, sich stärker um den Datenschutz zu kümmern. Gleiches gilt auch für Regierungsbehörden, die seit 2006 immerhin fast 50 Prozent weniger Sicherheitsverletzungen melden mussten. Den 2008 verzeichneten Anstieg führen die Analysten auf zwei Faktoren zurück. Einerseits würden immer mehr Kriminelle Daten von Firmen klauen. Andererseits sei aber auch der öffentliche Druck gestiegen, Datenpannen gesetzesgemäss zu melden. Dennoch dürfte die Dunkelziffer nach wie vor deutlich höher liegen.
Zur Erstellung des Jahresberichts wertete das Identity Theft Resource Center Medienberichte sowie Eigenangaben von betroffenen Organisationen aus. Den ersten Platz bei den Datenverlusten belegte in diesem Jahr die Investmentbank BNY Mellon Shareowner Services. Nach eigenen Angaben waren ihr im Februar 12,5 Millionen Datensätze auf einmal abhanden gekommen, als diese in einer Kiste mit unverschlüsselten Datenträgern aus einem nicht richtig verschlossenen Transportfahrzeug gestohlen wurden.
33'000 Teilnehmende
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt
Uhr
Kompromittierter Laptop als Einfallstor
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Uhr
Bundesrat schafft Übergangslösung
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen
Uhr
Bis zu 700 Arbeitsplätze
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Uhr
BACS erneuert Warnung
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen
Uhr
Gohack26 Symposium
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
Uhr
Rauf und runter, rauf und runter ... und alles nur wegen Bela
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Uhr
Neuer Webauftritt
Bund lanciert KI-freundliches Statistikportal
Uhr
SMFS 2026
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft
Uhr
Fachbeitrag von Swisscom
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Uhr