Apple warnt vor fehlerhaften Bilanzen seit 2002

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Der kalifornische Computerkonzern Apple muss nochmals genau über die Bücher. Bereits im Juni meldete Apple, Unregelmässigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen zwischen 1997 und 2001 entdeckt zu haben. Nun warnt das Unternehmen davor, dass zusätzliche Hinweise auf Unstimmigkeiten zu Tage getreten seien und dass möglicherweise einige alte Finanzberichte angepasst werden müssten. Genaueres zum Umfang der nötigen Anpassungen, welche Berichte betroffen seien und über die daraus resultierenden finanziellen Folgen könne derzeit noch nichts gesagt werden, so Apple. Vorderhand gelte, dass alle Finanzberichte ab dem 29. September 2002 nicht verlässlich seien.
Als Folge davon hat Apple angekündigt, die Präsentation der endgültigen Geschäftszahlen des am 1. Juli 2006 abgeschlossenen 3. Quartals zu verschieben.
Apple ist nicht das einzige Technologie-Unternehmen mit diesen Problemen: Die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC untersucht derzeit bei zahlreichen IT-Unternehmen, ob die Vergabe von Optionen an Führungskräfte richtig verrechnet wurden.