Ascom: Spekulationen um weitere Redimensionierung

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Am Freitag teilte der Technologiekonzern Ascom den Abgang von CEO Urs Fischer mit. Seither wird spekuliert, ob diese – zumindest in den Augen von Beobachtern - Entmachtung weitere Folgen für die Zusammensetzung der Konzernleitung hat. Riet Cadonau beispielsweise, derzeit stellvertretender CEO, wurde von Fischer in die Ascom-Leitung geholt. Das Aus für Fischer könnte auch seine Position in Frage stellen. Zudem könnten auch die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten Ascom zu einer weiteren Redimensionierung des Konzerns zwingen. Stephan Howeg, Kommunikationschef von Ascom, verzichtet darauf, gegen diese Spekulationen Stellung zu nehmen. Spekulationen werden nicht kommentiert. Offener, da an keine Informationsvorschriften und Firmenpolitik gebunden, wird das Thema Ascom auf der Plattform Boersenfreunde.com diskutiert. Der Wechsel des Geschäftsführers läutet eine neue Redimensionierung ein, hört man sagen, kommentiert ein Forumsteilnehmer. Der überstürzte Abgang von Urs Fischer lässt nichts Gutes erahnen. Der Patient Ascom ist sehr krank, meint ein anderer. Und ein dritter Beitrag befindet, dass Ascom erst gesunden kann, wenn das Managment die Powerline-Pläne aufgibt und auf null abschreibt. Direkt kommentieren mag Stephan Howeg auch diese Aussagen nicht. Für ihn gilt weiterhin, was der designierte CEO, Juhani Anttila, gesagt hat: Man wolle an der im Juni kommunizierten Strategie mit den vier Kernbereichen festhalten. Zu Powerline gelte immer noch, dass nach Partnern gesucht werde. In diesem Zusammenhang hätten auch schon Gespräche stattgefunden.