Furz gezählt
CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik "Curiosities". Gute Unterhaltung!
dwi. Wer wollte schon immer mal wissen, wie oft pro Tag ein Lüftchen aus dem Höschen entweicht? Tja, wahrscheinlich die wenigsten. Für alle, die es trotzdem gerne tracken möchten, hat ein Forschungsteam der University of Maryland nun genau das richtige Gadget entwickelt: einen Sensor, der die Anzahl der Fürze zählt. Das Beste daran: Befestigt wird er ganz einfach in der normalen Unterhose, wie "bild.de" schreibt. Und sogar eine erste Studie gibt es dazu – mit dem überraschenden Ergebnis von durchschnittlich 32 Fürzen pro Tag. Damit lassen wir anscheinend doppelt so oft einen fahren, wie bisher in der Fachliteratur (ja, die gibt es wirklich) angenommen. Doch damit nicht genug: Die Forscher planen nämlich einen "Human Flatus Atlas" – damit kann man dann wohl seine Feriendestination nach Blähungsniveau aussuchen.
Eine Hülse für die Ewigkeit
jor. Er nannte sich Helmut und hatte eine Mission. Sein Name, überliefert von Google Maps, sollte Geschichte schreiben. Es war 2018. Eine Zeit, bevor Google seine Street-View-Armada auf die Welt losliess. Damals konnten ambitionierte Privatpersonen noch selbst Panoramaaufnahmen bei Google Maps hochladen. Helmut war einer von denen, die die Gunst der frühen Stunde nutzten. Er montierte eine 360-Grad-Kamera aufs Autodach, fuhr eine Landstrasse bei Graz entlang und tat, was getan werden musste. Heldenhaft liess sich Helmut durch das offene Sonnendach fotografieren, wie er während der Fahrt eine Dose Puntigamer ansetzte und sich offenkundig einen grossen Schluck gönnte. Wie "Futurezone" berichtet, feiert die Netzgemeinde den Schnappschuss als Kulturgut. Und das aus gutem Grund. Helmut griff schliesslich nicht zu irgendeinem "Blechsemmerl", sondern zu einer "blauen Forelle" – ein feiner Unterschied, der erahnen lässt, dass es in Österreich noch so etwas gibt wie eine Poesie des Dosenbiers.
Flitzer 3.0
rja. Ein Australier namens Michael O’Brien gilt als erster Flitzer in der Sportgeschichte. 1974 rannte er komplett nackt über das Rugby-Spielfeld des englischen Twickenham-Stadions. Dafür bezahlte ihm ein Wettpartner 10 Pfund – die O’Brien gleich verwenden konnte, um eine Busse der Ordnungshüter in gleicher Höhe zu bezahlen. Auch Flitzer haben seither fleissig digitalisiert und sich dem Zeitgeist angepasst. Der Flitzer, der am diesjährigen Super Bowl über das Spielfeld rannte, filmte seinen Einsatz erstmals mit einer smarten Brille, wie "Der Standard" berichtet. Und auf seinem Rücken trug er den Slogan einer "dubiosen Devisen-Trading-Software". Laut dem "Standard" trug der Super-Bowl-Flitzer übrigens auch Hosen. Die TV-Sender schnitten seinen Auftritt dennoch aus der Übertragung.
Der Geistliche aus der Maschine
cka. Was macht ein spiritueller Führer, wenn seine Schar so gross wird, dass er seine Anhänger gar nicht mehr alle einzeln treffen kann? Die Antwort auf diese Frage lautet natürlich, dass er ein Hologramm von sich selbst erstellt. Dies demonstrierte Sadhguru, Gründer der Isha Foundation, wie "AV Magazine" berichtet. Über holographische Displays konnten Hunderttausende von Menschen an einem Event mit einem virtuellen Avatar des Yogis und Gurus interagieren. So lauschten sie nicht nur seinen Weisheiten; sie konnten auch das Treffen mit dem virtuellen Spirituellen in einem Selfie für die Nachwelt festhalten. Nun stellt sich aber die Frage, wann die Digitalisierung auch den letzten Schritt macht und ganz auf den menschlichen Guru verzichtet. Vielleicht kommen die Weisheiten von morgen nicht mehr vom Geistlichen aus der Maschine, sondern von der Maschine selbst.
Polizei leakt Daten und verhaftet den Downloader
vgr. Ursprünglich wollte ein 40-jähriger Mann aus der niederländischen Gemeinde Ridderkerk der Polizei bei einer Ermittlung helfen und Beweismaterial zukommen lassen. Ein Polizist schickte aber versehentlich einen Download- statt eines Upload-Links und gewährte ihm dadurch Zugriff auf vertrauliche Ermittlungsdaten, wie "Golem" berichtet. Als der Empfänger sich weigerte, ohne Gegenleistung die Daten zu löschen, kam es zur Hausdurchsuchung und Festnahme. Um alle heruntergeladenen Polizeidaten sicherzustellen, hätten die Beamten sämtliche Datenträger des Mannes beschlagnahmt. Die niederländische Polizei begründet die Festnahme mit einem möglichen Hackingversuch. Der Empfänger hätte damit rechnen sollen, dass der Download-Link und die damit geteilten Dateien nicht für ihn bestimmt gewesen seien.
Vom Datensilo zum Ökosystem
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