Auch IBM setzt auf Powerline

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Gemäss einem Bericht der "New York Times" wollen IBM und das Energieunternehmen Centerpoint Energy in Houston ein Technologiecenter aufbauen, um neue Anwendungen von "Internet über die Steckdose" zu entwickeln. Als Erstes sollen neue Chips getestet werden, die eine Geschwindigkeit von 7 Megabit/Sekunde zulassen. Damit könnte die Datentransfer-Kapazität jener des Kabel-Internets angenähert werden. Die Initiative werde von der Federal Communications Commission (FCC) unterstützt, die die Verbreitung von Breitbandinternet fördert und sich gleichzeitig ein Gegengewicht zur Kabel- und Telefonindustrie erhofft, damit die Kommunikationspreise sinken. Durch die Weiterentwicklung von Möglichkeiten, über das Stromnetz zu kommunizieren, soll aber auch die Energieversorgung per se verbessert werden, schreibt die NYT. Durch den Netzausbau sei eine bessere Überwachung der Leitungen möglich. Künftig soll es möglich sein, Energiesysteme besser zu überwachen und auf Probleme sofort reagieren zu können. Mit der Internettechnik könnten Probleme im Netz in Echtzeit beobachtet und auf einen plötzlichen Anstieg des Energiebedarfs sofort reagiert werden. Erst am vergangenen Donnerstag berichtete das Wall Street Journal, dass der Suchmaschinengigant Google zusammen mit Goldman Sachs und Hearst rund 100 Millionen US-Dollar in den Powerline-Start-up Current Communications investieren werden.