Auch immo.search.ch will Spider-Technologie einführen

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Die "Internetspinnen" beleben das Immobilienplattformengeschäft weiter: Search.ch will im Frühling ein neues Immobilienportal lancieren, das mit einem Spider arbeitet. Dies gab search.ch-Geschäftsführer Robert Furger gegenüber der NZZ am Sonntag bekannt. Die Betaversion dazu hat das Unternehmen versuchsweise bereits im Dezember 2005 unter immo.beta.search.ch online gestellt. Selber Kunden zu akquirieren sei zurzeit kein Thema, so Furger. Search.ch bietet bereits seit geraumer Zeit einen Immobiliendienst an. Dieser basierte bisher aber nicht auf einer Spider-Technologie, sondern wurde mit Inseraten versehen, die search.ch von Homegate und Immostreet erhielt.
Search.ch ist aber nicht der einzige, dessen Spinnen neu das Web durchstreifen. Ebenfalls im Dezember neu lanciert wurde das Portal immohit.ch, das mit der Spider-Technologie arbeitet.
Der klassische Online-Immobilienanbieter Homegate, der bisher nur mit akquirierten Inseraten arbeitete, hat nun zur Gegenwehr angesetzt: Das Unternehmen hat sich zum Jahresende das Metaportal alle-immobilien.ch einverleibt – und ist damit nun ebenfalls im Besitz einer "Internetspinne".
Auslöser der Spider-Manie ist ein Bundesgerichtsentscheid von Februar 2005, der besagt, dass Spidering kein rechtswidriger Inserateklau ist. Damals hat das Bundesgericht die Klage gegen Nexpage, den Betreiber von anzeiger.ch, abgewiesen. Homegate, Tamedia, Swisscklick und Immoscout24 hatten gegen Nexpage geklagt und dem Unternehmen "Inserateklau" vorgeworfen. Vom Gerichtsurteil profitiert hat bereits das neue Inserateportal piazza.ch der ehemaligen Klägerin Tamedia, das seine Konkurrenzplattformen seit Oktober 2005 mit einem Spider absucht.