In Bern, Thun und Emmen

Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen

Uhr
von Elia Ferrari und dwi

Der Schweizer Rüstungskonzern Ruag plant den Abbau von bis zu 25 Stellen im IT-Bereich. Betroffen wären die Standorte Bern, Thun und Emmen.

(Source: zVg)
(Source: zVg)

Beim Schweizer Rüstungskonzern Ruag sind organisatorische Veränderungen geplant. Verschiedene Tätigkeiten im IT-Bereich sollen künftig extern erbracht werden, insbesondere durch das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT), wie Ruag mitteilt. Damit wolle das Unternehmen die Leistungserbringung effizienter gestalten und bestehende Doppelstrukturen abbauen.

Insgesamt könnten bis zu 25 Stellen im IT-Bereich betroffen sein. Geplant sei der Abbau von maximal acht Stellen am Standort Thun sowie in Bern und neun Stellen in Emmen.

Auch bei der "Business Area Ground" am Standort Thun ist laut Mitteilung aufgrund ungenügender Auslastung eine Reorganisation geplant. Wegen ausbleibender Kundenaufträge könnten dort bis zu 24 Stellen abgebaut werden.

Der Stellenabbau sei jedoch noch nicht definitiv, schreibt der Konzern. Bevor eine Entscheidung falle, werde das laufende Konsultationsverfahren zu Ende geführt. Zudem teilt Ruag mit, dass betroffene Mitarbeitende im Rahmen eines Sozialplan unterstützt würden.

 

Im August 2026 stand Ruag noch wegen einer Lösegeldzahlung in den Schlagzeilen. Die Zahlung hatte der Rüstungskonzern zwei Monate zuvor infolge eines Cyberangriffs auf eine US-amerikanische Tochtergesellschaft eingeräumt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Übrigens: Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.

Webcode
oRxMyGqS