Omada Fusion Gateways

TP-Link vereint Gateway und Controller in einem Gerät

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von Elia Ferrari und dwi

TP-Link erweitert sein Omada-Portfolio in der Schweiz um die neuen Fusion Gateways. Die Geräte vereinen Gateway und Omada Controller in einem Produkt. Damit richtet sich der Netzwerkausrüster insbesondere an Unternehmen mit mehreren Standorten.

Die Fusion-Gateway-Produktserie von TP-Link. (Source: zVg)
Die Fusion-Gateway-Produktserie von TP-Link. (Source: zVg)

TP-Link lanciert mit den Omada Fusion Gateways eine neue Produktserie in der Schweiz. Die Geräte übernehmen laut Mitteilung des Netzwerkausrüsters gleichzeitig die Aufgaben von Gateway und Omada Controller. Zusätzlich bieten sie Sicherheitsfunktionen wie Intrusion Detection und Prevention (IDS/IPS), Deep Packet Inspection (DPI), Full-Mesh SD-WAN, Wireguard VPN, Content Filtering und eine Firewall, wie TP-Link schreibt. 

Ein separater Hardware- oder Software-Controller entfalle dadurch. Das reduziere die Anzahl der Geräte im Netzwerk und potenzielle Fehlerquellen. Die Gateways böten zudem eine zentrale Plattform, um die Omada-Netzwerkinfrastruktur sowie Sicherheits- und Managementfunktionen über mehrere Standorte hinweg zu steuern.

Den Auftakt der Serie bildet das Modell Fusion 2.5G. Das Portfolio ergänzten künftig die Varianten Fusion G+ und Fusion 2.5G PoE, schreibt TP-Link.

 

Das Omada Fusion 2.5 Gateway

Das Omada Fusion 2.5 Gateway (Source: zVg)

 

Verwaltung über die Omada Cloud

Die Verwaltung läuft über die Omada Cloud, wobei laut dem Hersteller keine zusätzlichen Lizenzkosten pro Gerät anfallen. Die Einrichtung erfolge per Bluetooth über die Omada-App. Diese erkenne Omada-Komponenten im Netzwerk automatisch und ermögliche deren Übernahme und Konfiguration. Das Fusion 2.5G lässt sich gemäss Mitteilung als Desktop-, Wand- oder Rack-Gerät montieren.

Technisch sei das Fusion 2.5G mit einem Quad-Core-Prozessor und fünf 2,5-Gigabit-Ports ausgestattet. Es unterstütze bis zu vier WAN-Verbindungen sowie Load Balancing und automatisches Failover. Ein 2,51-Zoll-Touchdisplay zeigt Netzwerkstatus, Warnmeldungen und Traffic-Informationen an und bietet Zugriff auf Geschwindigkeitstests und Diagnosefunktionen, wie TP-Link hinzufügt.

Für Fernzugriffe setze der Netzwerkausrüster auf Omada Lightlink VPN. Das Gateway unterstütze zudem die VPN-Protokolle Wireguard, SSL, IPsec und OpenVPN.

Ausblick der Fusion-Serie

TP-Link kündigt zudem die Produktfamilien Fusion Pro und Fusion Max an. Diese sollen Netzwerkanschlüsse mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde bieten und die Verwaltung der Omada-Netzwerkinfrastruktur mit der Vigi-Videoüberwachung auf einer Plattform verbinden. Fusion Pro sei für kleinere Unternehmensumgebungen mit Netzwerk- und Video-Security-Anforderungen vorgesehen. Fusion Max richte sich dagegen an grössere Installationen mit mehr Netzwerkgeräten und Kameras.

Laut TP-Link ist das Omada Fusion 2.5G für den Schweizer Markt gelistet und soll in Kürze verfügbar sein.

 

Im Frühling 2026 hat eine russische Hackergruppe TP-Link-Router attackiert. Bei den Cyberangriffen hatten es die Tätern auf sensible Behörden- und Infrastrukturdaten abgesehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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