Auch Julius Bär begräbt Online-Pläne

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You ist nicht alleine. Kein halbes Jahr nach dem Debakel der Bank Vontobel zieht auch Julius Bär die Notbremse: Die geplante Onlineplattform für sogenannte self-directed Customers, also Kunden, die wenig bis keine Hilfeleistungen und Empfehlungen brauchen, wird auf Eis gelegt. Ein Gewinneinbruch des Konzerns von etwa 45 Prozent im ersten Halbjahr 2001 hat das Management zu diesem drastischen Schritt bewegt. Mit dem Stopp will Julius Bär eine Senkung des Geschäftsaufwandes erreichen. Ein weiterer Grund für die Einstellung ist die negative Einschätzung des Onlinebroker-Marktes. Gemäss der Medienmitteilung rechnet die Julius Bär Gruppe nicht mit einer baldigen Verbesserung der Perspektiven für Online-Brokering. Noch im März meinte die Bank, die Plattform im Sommer starten zu können. Damit dürfte das Projekt zum Zeitpunkt des Stopps bereits weit gediehen sein. Insgesamt koste das unfertige Projekt die Bank 40 bis 45 Millionen Franken, gab der Konzern bekannt. Einzelne Komponenten des Projekts will Julius Bär in das bisherige Angebot integrieren.