Auch online wird nach den Terroristen gefahndet
Bei der Jagd nach den Personen, die für die Terrorangriffe auf das WTC und das Pentagon verantwortlichen sind, wollen auch amerikanische Internet Service Provider mithelfen. Gestern, Mittwoch, gaben AOL und EarthLink bekannt, sie arbeiteten bei der Suche nach relevanten Informationen mit dem FBI zusammen. Wie Nicholas Graham, Sprecher einer AOL Times Warner-Division in Dulles, betonte, sei die Einbindung des FBI-Überwachungssystems Carnivore aber nicht geplant. Man sei auch so in der Lage, das FBI sofort mit Informationen zu versorgen. Auch EarthLink will die Untersuchungen mit hauseigenen Mitteln vorantreiben.
Obwohl der Anschlag im letzten Stadium eher brachial verlief, - gemäss Handyanrufen aus den gekidnappten Flugzeugen haben die Entführer Passagiere und Crew hauptsächlich mit Messern in Schach gehalten - gehen amerikanische Fahnder davon aus, dass die Vorbereitungen auf High-Tech-basis, teilweise auch über das Internet, verlaufen sei. Bisher wurden 40 Personen identifiziert, die verdächtigt werden, mit dem Terrorakt in Verbindung zu stehen.
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