Behördliche Online-Transaktionen sind noch eine Randerscheinung

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Im Kanton Aargau können Bürgerinnen und Bürger am meisten Behördengänge am Bildschirm erledigen, nämlich deren 526. Zu diesem Resultat kommt eine Studie der Hochschule Wallis im Auftrag der Bundeskanzlei. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Kantone Zürich mit 473 möglichen Transaktionen und St.Gallen mit 336. Im gesamtschweizerischen Vergleich liegt die Deutschschweiz vor der Romandie und dem Tessin. Weitere Ergebnisse: Im Oktober 2003 verfügten 63 Prozent der Schweizer Gemeinden über einen Internetauftritt. Neun dieser rund 2820 Gemeinden bieten allein über 20 Prozent aller erfassten Transaktionen. Insgesamt bieten 493 Gemeinden echte Online-Transaktionen an, wenn auch in der Mehrzahl nur einige wenige. Das sind rund 27 Prozent der Gemeinden mit Internetauftritt und rund 17 Prozent aller Gemeinden (mit und ohne Web-Präsenz). Bei den verfügbaren Transaktionen stellen die Gemeinden in den meisten Fällen die Services der Einwohnerkontrolle (oder einen Teil davon) im Bereich Privatleben bereit. In diesen Bereich fallen 82 Prozent der festgestellten Transaktionen. In den Schlussfolgerungen der Studie wird das Fazit gezogen, dass die Transaktionsservices im Angebot der Schweizer Gemeinden noch eine Nebenerscheinung sind.