Bendicht Luginbühl kehrt zu Swisscontent zurück

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Swisscontent-Gründer Bendicht Luginbühl ist in den Verwaltungsrat von Swisscontent zurückgekehrt. Der Gründer und einstige CEO des Content Providers mit Schwerpunkt Wirtschaft und Finanzen verliess vor vier Jahren das Unternehmen und wurde Programmchef der Radiosender DRS 3 und Virus. Seit er diesen Posten aufgegeben hat, widmet er sich nun verschiedenen Mandaten in der Privatwirtschaft. Wie Swisscontent-CEO Fredy Hämmerli erklärt, soll Luginbühl eine wichtige Rolle beim strategischen Ausbau des Unternehmens spielen.
Gleichzeitig hat Daniel Kaczynski, Geschäftsführer des Verbands Schweizer Presse, von Hämmerli, der auch Eigentümer von Swisscontent ist, eine namhafte Minderheitsbeteiligung am Aktienkapital der Gesellschaft erworben und wird Mitglied des Verwaltungsrates. Über den Transaktionspreis ist Stillschweigen vereinbart worden. Gemäss Kaczynski ist das Potenzial von Swisscontent gross, weil viele Unternehmen, Institutionen und Verlage ihre Onlineaktivitäten verstärken. Hämmerli will Kaczynskis Beziehungen im Mediengeschäft bei der weiteren Entwicklung und mittelfristig bei der Expansion ins Ausland nutzen.
2000 gegründet, sollte Swisscontent zusammen mit der Schweizerischen Post Yellowworld aufbauen, das das ehrgeizige Ziel hatte, das bedeutendste Portal der Schweiz zu werden. Nach dem Begraben dieser Pläne und weiteren Rückschlägen für Swisscontent wandelte sich der Content Provider nach einem MBO durch Hämmerli zum Anbieter von kundenspezifischen Inhalten in verschiedenen Sprachen. Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2005 mit einem Umsatz von 2,7 Millionen Franken und einem Reingewinn in sechsstelliger Höhe. Der Umsatz im letzten Jahr betrug 2,6 Millionen Franken.