Beschwerde gegen Vergleich in Microsoft-Prozess abgewiesen
Ein Berufungsgericht in Washington hat am Mittwoch Mittag Ortszeit die Beschwerde des US-Bundesstaates Massachusetts gegen den im Kartellprozess zwischen Microsoft, dem US-Justizministerium und 18 Bundesstaaten geschlossenen Vergleich abgelehnt. Massachusetts ist der letzte von den ursprünglich neun US-Bundesstaaten, die sich mit der im November 2001 getroffenen Abmachung nicht zufrieden geben wollten. Als letzter hatte Mitte 2003 West Virginia seinen Widerstand gegen den Vergleich aufgegeben. Die zuständige Richterin hatte den Vergleich im November 2002 genehmigt. Kritiker des Abkommens haben bemängelt, dass Microsoft zu gnädig behandelt worden sei. Sie befürchteten, dass Microsoft seine Vormachtstellung bei den Betriebssystemen auch in Zukunftsmärkten nutzen könnte, ohne dass das vorliegende Urteil mit seinen Auflagen Microsoft daran hindern werde.
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