Bezahl-Napster in den Startlöchern
Napster ist nicht tot, ist zumindest der neue Napster-Chef Konrad Hilbers überzeugt. In einem Interview mit dem Stern machte Hilbers amtlich, was Napster schon im letzten November angekündigt hatte: In Zukunft bezahlen die User eine Gebühr von fünf Dollar pro Monat wenn sie Musik tauschen möchten. Allerdings werden einige Titel der grossen Musikfirmen nur gegen einen Aufpreis auf die Abogebühr erhältlich sein. Zudem werden die Dateien nicht mehr im MP3- sondern im propietäre .NAP-Format vorliegen. Dieses enthält Verschlüsselungstechniken um den Copyright-Schutz zu gewährleisten. Ob der neue Dienst genug User wird mobilisieren können, ist fraglich. Napster-Gründer Shawn Fanning glaubt allerdings, dass schon wenige hundert Teilnehmer ein attraktives Angebot ermöglichen.
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