BKB und ZKB: Phishing bei Schweizer Bankkunden kommt in Mode

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Anderthalb Monate nach der Zürcher Kantonalbank kämpft auch die Basler Kantonalbank gegen Betrugsversuche mit Phishing-E-Mails, wie die BaslerZeitung am Montag berichtete. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen kamen bis anhin keine Kunden zu Schaden. Ob es sich um die selben Täter wie bei der ZKB handelt, könne nur spekuliert werden, erklärte ein Sprecher der BKB dem NetzwocheTicker auf Anfrage. Bei der Zürcher Kantonalbank geht man von einer Osteuropäischen Täterschaft aus. Eine engere Zusammenarbeit mit der ZKB in dieser Angelegenheit besteht offenbar nicht. "Wir stehen jedoch mit der ZKB zwecks Erfahrungsaustausch in Kontakt", so der Sprecher. Mitte letzter Woche waren erste Mails aufgetaucht, die dem Empfänger vorgaukelten, von der Bank selbst zu stammen, gegen Wochenende hatte sich das Aufkommen erheblich ausgeweitet. Kunden des Onlinebanking-Angebots BKB-direct wurden im betrügerischen Mail aufgefordert, ihre Legitimationsmittel auf der BKB-Website einzugeben. Der mitgelieferte Link führte allerdings zu einer gefälschten Seite im BKB-Look. Die Bank mahnt ihre Kunden inzwischen mittels Mail, Website und Briefen, sorgfältig mit Benutzeridentifikation, Passwort und Passwortzusatz umzugehen und stets die Gültigkeit des Sicherheitszertifikats der BKB-direct-Seite zu prüfen. Die BKB fordere niemals per Mail zu deren Eingabe auf. Die Bank hat bei der Basler Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Weitergehende Massnahmen zur Sensibilisierung der Kundschaft werden derzeit noch geprüft.