Bluewin heiss auf Erotiksites
Erotiksites gehören seit längerem zu den Musterbeispielen des profitablen Wirtschaftens im Internet. Während nur wenige andere Content-Anbieter mit ihren Inhalten Profit erwirtschaften, scheffeln die Schmuddelsites massive Gewinne. Dies hat auch das Schweizer Internetportal Bluewin erkannt, wie die Westschweizer Zeitung Matin Dimanche berichtete. Die Internettochter der Swisscom will prüfen, ob im eigenen Hause ein Erotikportal gestartet werden kann. Eine Machbarkeitsstudie soll bestimmen, was gezeigt werden könne. Der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) gegenüber versicherte Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus, dass Bluewin den Schwerpunkt auf Erotik und nicht auf Pornografie legen wolle. Die unbefriedigende Ertragssituation im Portalgeschäft hatte Bluewin anfangs Juni zur Ankündigung von Neustrukturierungen und eines Personalabbaus bewegt. Bekannt ist weiterhin, dass Bluewin (so wie andere ISP) auf der Suche nach Content ist, den es sich bezahlen lassen kann.
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