Bundesamt für Informatik streicht 45 Stellen
Eine chaotische Personalpolitik herrscht laut der Berner Zeitung im Finanzdepartement vor. Das Departement verordnete dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) einen Abbau von 45 Stellen. Dabei wurden dort zwischen Januar und Februar 34 Arbeitnehmer neu eingestellt und traten teilweise neu geschaffene Stellen an. Der Fehler: Ebenfalls im Februar befahl das Finanzdepartement gemäss Berner Zeitung, ein Prozent der Stellen des BIT zu streichen. Dabei bezog sich das Departement auf den Stellenbestand von 2009. Nun muss das BIT zum 1-prozentigen Stellenabbau die neugeschaffenen Stellen von Anfang Jahr hinzufügen. Somit müssen fast vier Prozent der Stellen gestrichen werden. Um diese Vorgabe zu erreichen werden 45 Stellen aufgehoben. Unter den Mitarbeitern herrschte letzte Woche Verwirrung, denn keiner konnte diesen Entscheid nachvollziehen. Den 45 Betroffenen wird laut Berner Zeitung ein Jobcenter eingerichtet, um ihre Jobsuche zu unterstützen.
Die Ursache dieser verwirrenden Situation liege bei einem Entscheid des Parlaments, so die Zeitung. So müssen alle Departemente die Lohnsumme im Schnitt um ein Prozent kürzen. Den Departementchefs unterliegt, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Das Bundesamt für Informatik ging davon aus, dass die Sparvorgabe nicht über eine Stellenreduktion, sondern über das Globalbudget vollzogen werden muss. Erst nachdem Stellen geschaffen worden waren, wurde im Februar klar, dass eine Stellenreduktion erfolgen musste.
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