BUWAL veröffentlicht Antennen-Messempfehlungen

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Das BUWAL hat heute die Umsetzungsrichtlinien betreffend Strahlung von Mobilfunkantennen veröffentlicht. Diese zeigen detailliert auf, wie die Strahlung vor dem Antennenbau zu prognostizieren sowie zu beurteilen ist und wie sie nach dem Bau gemessen werden soll. Die Empfehlungen wenden sich an die Kantone als Vollzugsbehörden der NIS-Verordnung; sie tragen zur Vereinheitlichung des Vollzugs bei. Die bisherige Praxis der Beurteilung und Bewilligung bleibt im Wesentlichen erhalten. Die Empfehlungen des BUWAL entsprechen den Grundsätzen der neuen Vollzugsmittel für Mobilfunkantennen, die Bundesrat Moritz Leuenberger am 5. Juni 2002 festgelegt hat. Die Empfehlungen des BUWAL bestehen aus zwei Teilen: zum einen aus der Vollzugsempfehlung zur NISV, welche in der Planungs- und Bewilligungsphase von Beduetung ist, zum anderen aus der Messung der Mobilfunkstrahlung, wenn die Antenne bereits in Betrieb ist. Für UMTS gilt folgendes: Die Vollzugsempfehlung und das Standortdatenblatt gelten auch für UMTS-Antennen. Was noch fehlt ist eine spezifische Messempfehlung für UMTS-Strahlung. Das BUWAL und das Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (METAS) planen, im Herbst 2002 einen Entwurf einer UMTS-Messempfehlung zu veröffentlichen und in der Praxis erproben zu lassen. In der Zwischenzeit können UMTS-Anlagen nach demjenigen Verfahren gemessen werden, welches die Swiss Information and Communications Technology Association (SICTA) als Übergangslösung vorgeschlagen hat.