CA streicht 1'700 Stellen - Auswirkungen auf die Schweiz noch offen

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Der US-amerikanische Software-Konzern CA musste im ersten Quartal 2007 einen empfindlichen Gewinnrückgang von 97 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 35 Millionen US-Dollar einstecken. Der Umsatz konnte zwar um 3 Prozent auf 956 Millionen US-Dollar gesteigert werden, doch die Ausgaben erhöhten sich überproportional um 9 Prozent auf 905 Millionen US-Dollar. Als Grund für die hohen Ausgaben werden Zusatzaufwendungen, darunter höhere Personalkosten durch kürzlich getätigte Akquisitionen, genannt.
Als Konsequenz hat CA den Abbau von 1'700 seiner rund 16'000 Mitarbeiter angekündigt, die Hälfte davon in Nordamerika, 300 in Verbindung mit konsolidierten Jointventures.
Die Auswirkungen auf CA (Schweiz) sind noch nicht bekannt. Mirko Djuric, der seit Anfang Juni die Geschicke von CA (Schweiz) leitet, kündete in der Netzwoche vom 28. Juni an, dass er mit seinem 80 Mitarbeiter starken Schweizer Team binnen nützlicher Frist in die Top Five der Software-Anbieter aufsteigen will. Und Thomas Leitner, Area Manager Central Europe, kündete im gleichen Artikel an, dass CA (Schweiz) im Fiskaljahr 2007 neue Mitarbeiter anstellen will. Was die Ankündigungen aus Islandia, N.Y., für diese ambitionierten Pläne genau bedeuten, darüber muss vorderhand spekuliert werden. "Im Detail können wir zurzeit nichts dazu sagen", informiert Unternehmenssprecherin Evelyn Angel. "Bekannt ist, dass jede Region, jede Situation und jede Position einzeln überprüft wird." Dieser Prozess sollte bis Ende September abgeschlossen sein.