Cablecom baut ab: 15 Prozent der Stellen werden gestrichen
Der Kabelnetzbetreiber Cablecom will von Ende des Monats bis Ende 2006 15 Prozent seiner 1750 Arbeitsstellen abbauen. Dies hat das Unternehmen heute bekannt gegeben. Der Stellenabbau, dem rund 260 Arbeitsplätze zum Opfer fallen dürften, sei seit längerem geplant und geschehe „im Rahmen der konsequenten Strategieumsetzung und Anpassung an die aktuellen Marktverhältnisse“, teilt Cablecom mit. Der Stellenabbau soll durch natürliche Abgänge, Frühpensionierungen und Entlassungen umgesetzt werden. Bis Ende 2005 sind 80 Kündigungen geplant. Konkret begründet der Kabelnetzbetreiber das Vorgehen mit dem starken Wettbewerb in der Telekommunikation und den immer kürzeren Innovationszyklen. Zudem habe der laufende Zusammenschluss mit UPC Broadband Synergiepotenziale in einigen Unternehmensbereichen ergeben. Vom Abbau betroffen sind hauptsächlich die Bereiche Network Management, Technology und Support sowie das obere Management. Ein Sozialplan sei ausgearbeitet worden und ein CareCenter sowie eine Jobbörse stehe bereit, so Cablecom weiter. Seit 2003 hat Cablecom nach eigenen Angaben gut 400 neue Arbeitsplatze geschaffen.
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