Cablecom und Swisscom Mobile haben bei den Jungen Defizite

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Gestern stellte die Interessensgemeinschaft für elektronische Medien (IGEM) zusammen mit der Publica Data AG erste Ergebnisse einer repräsentativen Schweizer Studie zur Nutzung von elektronischen Kommunikationsmitteln wie Fernsehen, Radio, Internet/PC und Telefonie vor. Dabei gab es auch ein paar überraschende Befunde: So gaben rund 40 Prozent der 16- bis 24-jährigen an, Radio übers Mobiltelefon zu hören, und 26 Prozent gleichen Alters gaben an, Radio übers Internet zu hören. Ebenfalls interessant ist die Internetnutzung. So verfügen über 60 Prozent der 16- bis 24-jährigen über einen Breitbandinternetanschluss, wobei ADSL mit 42 Prozent gegenüber dem TV-Kabel mit 18 Prozent Marktanteil einen klaren Vorsprung hat. Über alle Zielgruppen hinweg surfen 16 Prozent übers TV-Kabel und 28 Prozent über ADSL. Der Rest surft über ISDN (19 Prozent) oder analog (35 Prozent). Ebenfalls einen härteren Stand bei den Jungen hat Swisscom Mobile. So telefonieren über alles gesehen zwar rund 61 Prozent der Befragten mit Swisscom Mobile und je 18 Prozent mit Sunrise oder Orange. Doch bei den 16- bis 24-jährigen kommt Orange auf einen Marktanteil von 28 Prozent, Sunrise auf 26 Prozent und Swisscom Mobile nur noch auf 44 Prozent. Bei der Handynutzung zeigt sich, dass der SMS-Boom noch lange nicht durch einen MMS-Boom abgelöst werden dürfte: So nützen 71 Prozent der 16- bis 24-jährigen täglich SMS, aber nur 6 Prozent verschicken täglich ein MMS. Die Vollversion der Studie ist ab August erhältlich und kostet 5000 Franken. Sie kann bei Publica Data bezogen werden.