Cablecom will Kunden zu digitalem TV bewegen – mit Zuckerbrot und Peitsche
Cablecoms digitales Fernsehangebot wird massiv billiger – ab April 2007. Dies hat der Kabelnetzbetreiber gestern bekannt gegeben. Monatlich sollen ab April nur noch 6 Franken fällig werden im Gegensatz zu heute 25 Franken. Das Angebot gilt für das Einstiegsset mit lediglich einem digitalen Empfänger. Die Kaufvariante schlägt neu mit einmalig 150 Franken zu Buche statt mit 495 Franken wie bis anhin. Mit diesem erneuerten Angebot will Cablecom "digitales Fernsehen für jedermann" anbieten. Möglich werde das günstigere Angebot durch Skaleneffekte beim Einkauf aufgrund der neuen Besitzerstrukturen, so ein Unternehmenssprecher. Die Zeit bis April will Cablecom mit Promotionsangeboten überbrücken.
Gleichzeitig plant der Kabelnetzbetreiber auf 2008 eine Erhöhung der Gebühren für den Kabelanschluss von heute 21 Franken (22.60 Franken inklusive Mehrwertsteuer) auf 22.50 Franken (24.20 Franken). Mit den zusätzlichen Einnahmen will Cablecom die Digitalisierung der Plattform finanzieren. Zudem sollen bis Ende 2008 weitere acht bis zehn Sender aus dem analogen Programm gekippt werden. Welche dies sein werden, steht noch nicht fest. Die Kunden sollen jedoch jeweils drei Monate im Voraus informiert werden.
Cablecom hält fest, dass das neue Angebot keine Reaktion auf das Konkurrenzprodukt Bluewin-TV von Swisscom darstelle. Es handle sich viel mehr um das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Preisüberwacher. Eine einvernehmliche Regelung konnte in diesen Verhandlungen allerdings nicht gefunden werden, weil der Preisüberwacher mit Cablecoms künftigem Preisplan nicht einverstanden ist. Es wurden lediglich Grenzen gesteckt, bei deren Übertretung der Preisüberwacher ein Verfahren einleiten würde.
Gleichzeitig plant der Kabelnetzbetreiber auf 2008 eine Erhöhung der Gebühren für den Kabelanschluss von heute 21 Franken (22.60 Franken inklusive Mehrwertsteuer) auf 22.50 Franken (24.20 Franken). Mit den zusätzlichen Einnahmen will Cablecom die Digitalisierung der Plattform finanzieren. Zudem sollen bis Ende 2008 weitere acht bis zehn Sender aus dem analogen Programm gekippt werden. Welche dies sein werden, steht noch nicht fest. Die Kunden sollen jedoch jeweils drei Monate im Voraus informiert werden.
Cablecom hält fest, dass das neue Angebot keine Reaktion auf das Konkurrenzprodukt Bluewin-TV von Swisscom darstelle. Es handle sich viel mehr um das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Preisüberwacher. Eine einvernehmliche Regelung konnte in diesen Verhandlungen allerdings nicht gefunden werden, weil der Preisüberwacher mit Cablecoms künftigem Preisplan nicht einverstanden ist. Es wurden lediglich Grenzen gesteckt, bei deren Übertretung der Preisüberwacher ein Verfahren einleiten würde.
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